#Energiewender  

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12. Juni 2017

777 km in 7 Tagen auf dem Fahrrad – Tour de Riva

Herr Disser arbeitet im Vertrieb von 123energie und nimmt Mitte Juni an der Tour de Riva teil. Tour de Riva heißt 777 km in sieben Tagen auf dem Fahrrad durch drei Länder. Das Ziel ist, am Ende zahlreiche Spenden für krebskranke Kinder zu erradeln. Zur Zeit bereitet er sich auf das sportliche Rennen vor und schildert uns heute seine Gedanken zu dem Abenteuer, auf dem mehr als 8.000 Höhenmeter bewältigt werden.

Wolfgang Disser bei der Vorbereitung zur Tour de Riva

Wolfgang Disser bei der Vorbereitung zur Tour de Riva

123energie: Herr Disser, bitte beschreiben Sie in Ihren eigenen Worten die Tour de Riva.
Herr Disser: Das Ziel der Tour de Riva ist Spenden zugunsten bedürftiger als auch krebskranker Kinder zu sammeln. Die Tour de Riva ist eine Fahrradtour in sieben Etappen über 777 km von Bensheim nach Riva mit ursprünglich 77 Fahrradfahrern – wobei es jetzt schon 100 Radler sind. Jeder Teilnehmer bezahlt seinen Beitrag selber, geschlafen wird in Turnhallen, zu essen gibt es Gemeinschaftsverpflegung und das gemeinschaftliche Gefühl etwas Gutes zu tun steht stark im Vordergrund.

123energie: Wie haben Sie sich auf das Rennen vorbereitet? Es sind nicht nur 777 Streckenkilometer, sondern auch 8.000 Höhenmeter. Das hört sich nach einer gewaltigen Herausforderung für den Körper an!
Herr Disser: Während der Vorbereitungszeit über die Wintermonate wurde in einem Fitnessstudio, dessen Betreiber gleichzeitig auch ein Sponsor der Tour ist, zwei Mal pro Woche ein Spinningkurs angeboten – wir waren dort um die 25 Teilnehmer. Jetzt gehe ich joggen, fahre am Wochenende quer durch den Odenwald oder bin abends mit dem Mountainbike unterwegs.

123energie: Wie sind Sie privat am häufigsten unterwegs? Und wann versuchen Sie bewusst ein #Energiewender zu sein und auf das Auto zu verzichten?
Herr Disser: Ich wohne in Bensheim – kleinere Erledigungen werden natürlich mit dem Fahrrad erledigt, nur bei den schweren Getränkekisten muss ich leider passen (lacht).

123energie: Was ist Ihre Motivation gerade diese Tour zu bewältigen und nicht eine, die einen anderen thematischen Fokus setzt?
Herr Disser: Seit dem Jahr 2000 kenne ich den Verein und ich weiß, dass man das Geld wirklich dort einsetzt, wo es benötigt wird. Es fahren auch einige Freunde und Bekannte mit, was das Zusammengehörigkeits- und Gruppenerlebnis stärkt, da man ein gemeinsames Ziel verfolgt. Selbstverständlich ist es auch die sportliche Herausforderung, die mich reizt und die es zu bewältigen gilt. Ein weiterer Aspekt ist, dass man etwas „Gutes tut“ – ich werde selber aktiv und überlasse es nicht jemand anders.

123energie: Durch die Organisation wurden insgesamt bis jetzt über 800.000 Euro eingenommen. Konnten Sie auch Bekannte / Kollegen dazu motivieren, für den guten Zweck zu spenden?
Herr Disser:  Ja! So habe ich zum Beispiel eine persönliche Aktion gestartet und vor unserer Kantine bei 123energie Lose verkauft. Es war sozusagen eine Spende, mit der man parallel ein Auto gewinnen konnte. Hierdurch kamen durch meine Kolleginnen und Kollegen allein über 600 Euro an Spendengelder zusammen.

123energie: Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind auf dem Endspurt den Berg hoch und müssen Ihrem stärksten Mitstreiter auf der Strecke in 15 Sekunden erklären, warum 123energie der geeignete Energielieferant für ihn ist. Wie würde sich das anhören? J
Herr Disser: 123energie ist nicht nur gut und günstig, sondern nebenbei noch ein fairer Energielieferant, der sich wie beim Engagement der Tour de Riva auch um die sozialen Belange der Mitmenschen kümmert. Darüber hinaus haben wir auch zwei Tagesetappen für Bestandskunden verlost. Mehr als 100 Bestandskunden von 123energie haben sich beworben! Damit haben wir im Traum nicht gerechnet.

123energie: Vervollständigen Sie den Satz „Die Energiewende ist…“
Herr Disser: … unumkehrbar und wir leisten einen aktiven Beitrag.

123energie: Mit wem würden Sie sich gern einmal über die Energiewende unterhalten?
Herr Disser: Mit Angela Merkel und Elon Musk (Tesla) (lacht).

123energie: Hand aufs Herz: Was gehört privat zu Ihren größten Klimakillern?
Herr Disser: Das ist dann wohl das Auto.

123energie: Was kann jeder Einzelne von uns tun, um im Alltag ein #Energiewender zu sein?
Herr Disser: Ich denke, dass jeder Einzelne von uns schon viel Zuhause ändern kann, um ein #Energiewender zu sein. Dazu gehört eine umweltgerechte Ausstattung mit energiesparenden Geräten, Energieleuchtmitteln etc.. Was wir in erster Linie hinterfragen sollten, sind die kleinen Verhaltensschritte, wie z. B. warum muss das Wasser laufen, währenddessen ich mir die Hände einseife oder warum lasse ich das Licht brennen, wenn draußen die Sonne scheint. Wenn jeder solche kleinen Aktionen neu überdenkt und bewusst mit offenen Augen durch das Leben geht, können wir meiner Meinung nach schon einiges erreichen. Darüber lassen sich leicht und mit kaum verbundenen Einschränkungen „sogenannte Skaleneffekte“ mit großer Wirkung erzielen.

123energie: Herr Disser, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben und viel Erfolg und starken Rückenwind bei der Tour de Riva!

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