Zukunft Energie  

Keine Angst vor Veränderungen: Vieles wird 2012 leichter | Bild: Photocase / evali
Keine Angst vor Veränderungen: Vieles wird 2012 leichter | Bild: Photocase / evali
11. Januar 2012

Alles neu macht der Jahreswechsel – die wichtigsten Änderungen für Energiekunden in 2012

Keine Angst vor Veränderungen: Vieles wird 2012 leichter | Bild: Photocase / evali

Keine Angst vor Veränderungen: Vieles wird 2012 leichter | Bild: Photocase / evali

Das Jahr 2012 bringt für Verbraucher viele Änderungen – nicht nur in Steuerfragen oder in Sachen Pflegeversicherung. Auch im Energiebereich können sich Kunden über einige Erleichterungen freuen, müssen aber auch neue Vorgaben beachten und Preiserhöhungen hinnehmen. Hier die Änderungen im Überblick:

Bäumchen wechsle Dich – zum Energieanbieter der Wahl

Die schlechte Nachricht zuerst: 2012 wird auch Energie teurer – durchschnittlich etwa vier Prozent bei Strom und acht Prozent bei Gas. Gründe hierfür sind die höheren Kosten für Netznutzung und Beschaffung. Auch die gestiegene EEG-Umlage für den Ausbau erneuerbarer Energien schlägt sich im Preis nieder.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht für Energiekunden: Verbraucher können ab dem 1. April 2012 deutlich schneller und einfacher ihren Strom- und Gasanbieter wechseln. Grund hierfür sind flexiblere Regelungen der Bundesnetzagentur, die für mehr Wettbewerb im Markt sorgen sollen. Die Energiekunden können sich freuen. Denn statt wie bisher zum Ersten des Monats können Kunden nun an jedem beliebigen Werktag einen neuen Liefervertrag mit einem anderen Versorger abschließen. Der Wechsel darf maximal drei Wochen dauern, so dass Verbraucher umgehend von den günstigeren Tarifen profitieren. Unabhängige Vergleichsportale helfen, die passendsten Angebote zu finden. Und mit dem Tarifrechner von 123energie lassen sich sofort online Preisersparnisse ermitteln und anzeigen. Außerdem müssen Energieanbieter ihre Kunden künftig besser informieren, inklusive Angaben zu Kündigungsterminen und -fristen und einer Einordnung des individuellen Verbrauchs auf jeder Rechnung. Es lohnt sich also im neuen Jahr, einmal einen genaueren Blick auf die Abrechnung zu werfen.

Energiesparen wird leichter mit neuen Labels für Kühlschrank, Waschmaschine & Co.

Erste Hersteller hatten die Aufkleber bereits an ihren Elektrogeräten, jetzt sind die Labels in Ampelfarben Pflicht: Hersteller von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern oder Geschirrspülern müssen ihre Produkte mit neuen Energielabels der EU kennzeichnen. Verbraucher erkennen die sparsamsten Modelle an den Energieverbrauchsklassen A+ bis A+++, die nun als einzige mit Grün ausgezeichnet werden dürfen. Geräte der Klasse A liegen ab sofort nur noch im gelben Bereich. Außerdem sind auf den Labels neue Symbole abgebildet, wie zum Beispiel die Milchtüte für das Kühlvolumen von Kühlschränken. Sie zeigen Kunden auf einen Blick die wichtigsten Eigenschaften der Produkte an.

Das letzte Nachglühen

2012 bedeutet auch das Aus für weitere Stromfresser. Nach der 60-Watt-Glühbirne, die seit 1. September 2011 nicht mehr hergestellt werden darf, hat nun auch für die 40-Watt-Glühbirne das letzte Lichtstündlein geschlagen. Die Produktion wird zum 1. September 2012 eingestellt. Alle Liebhaber der traditionellen Beleuchtung müssen sich dann auf die Jagd nach Restbeständen begeben.

Ich glotz TV – und zwar energieeffizient!

Neu ist ab dem 1. Januar auch die Kennzeichnung von Fernsehern. Denn TV-Geräte hatten bisher noch gar kein Effizienzlabel. Sie erhalten zunächst ein Ranking von A bis G. Damit können Verbraucher auf den ersten Blick auch Stromfresser bei der Wahl eines neuen Fernsehers ausmachen und das sparsamste Gerät finden. Denn Fernseher gehören ja mittlerweile zur Grundausstattung in jedem Haushalt.

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