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20. Juni 2012

Atomausstieg zum Selbermachen – mit Ökostrom

Raus aus dem alten Tarif und rein in die grünen Energien. | txm / Bild: photocase.de

Raus aus dem alten Tarif und rein in die grünen Energien. | Bild: photocase.de / txm

 

Die Energiewende ist beschlossene Sache und Bundeskanzlerin Angela Merkel steht voll und ganz dahinter! Fukushima hat allen gezeigt, welche Kräfte und Risiken in einem Atommeiler schlummern. Die potentiell als relativ sicher eingestufte Technologie hat sich als riskant und unberechenbar herausgestellt. Schnell beschloss die deutsche Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomkraft. Bis 2022 sollen die alten Atommeiler vom Netz, nur ein kleiner Rest hält die Stellung als kalte Reserve. Die schnelle Lösung bleibt aber aus und die Politik scheint sich selbst im Weg zu stehen.

Erneuerbare Energie für Handy, Notebook und Co.

Das politische Tauziehen zur Energiewende ist also in vollem Gang, doch wer Handy, PC und andere Heimgeräte mit erneuerbarer Energie versorgen möchte, muss keine Däumchen drehen. Denn Selfmade-Umweltretter nehmen die Energiewende selbst in die Hand und wechseln zum Ökostrom-Anbieter ihrer Wahl.

Doch die pure Lust am Wechseln wird bei vielen von nicht ganz unbegründeten Fragen getrübt: Welcher Ökostrom-Tarif ist der richtige? Stehe ich in der Übergangszeit plötzlich ohne Strom da? Ist Ökostrom zwangsläufig teurer als der Strom klassischer Tarife? Keine Sorge: Bei niemandem gehen plötzlich alle Lichter aus und der Wechsel zur grünen Energie ist wirklich ganz einfach.

Wie den Stromanbieter wechseln und was zu beachten ist

1. Das Siegel macht den Unterschied beim Ökostrom!
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Wer sich für einen grünen Tarif entscheidet, sollte auf entsprechende Gütesiegel achten. Da der Begriff Ökostrom nicht gesetzlich definiert ist, können sich unter der Bezeichnung auch Tarife verstecken, die kaum zum Ausbau der erneuerbaren Energien beitragen. Der Ökostrom-Tarif sollte daher mindestens eine Zertifizierung  oder ein Gütesiegel aufweisen.

2. Kosten checken!
Nicht immer muss Ökostrom teurer sein als der klassische Stromtarif. Es kommt auf den Anbieter an. Der generelle Preisvergleich mit einem günstigen Stromanbieter kann sich durchaus lohnen. Und schnell schlägt Öko Klassik. Der Griff zum Tarifrechner wie der von 123energie  schafft hier Klarheit.

3. Auf die Plätze, wechseln, los!
Hat man sich schließlich für ein neues Energieunternehmen entschieden, verläuft der Rest reibungslos. Der Wechsel des Energieanbieters dauert ca. sechs bis zehn Wochen und sollte eingeplant werden. Alles was dazu benötigt wird, ist ein Anmeldeformular beim Wunschstromanbieter. Die weiteren Formalitäten, wie die Abmeldung beim alten Stromanbieter, übernimmt der neue Anbieter. Und keine Angst: Da der lokale Grundversorger zur Belieferung mit Strom gesetzlich verpflichtet ist, besteht zu keinem Zeitpunkt Gefahr, ohne Strom dazustehen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie