Zukunft Energie  

29. Mai 2012

Das Salz in Peter Altmaiers Energiewende

Jetzt gilt's: Nachwürzen in Sachen Energiewende | Bild: Flickr / traukainehm

Jetzt gilt's: Nachwürzen in Sachen Energiewende | Bild: Flickr / traukainehm

 

Die Energiewende geht nur langsam voran und entfaltet für viele noch zu wenig Geschmack in Sachen Nachhaltigkeit. Selbst die Kanzlerin traute sie dem Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen inzwischen nicht mehr zu und berief seinen Nachfolger Peter Altmaier in das Amt des Bundesumweltministers. Der soll die geplante Energiewende jetzt stattdessen stemmen. Kein leichter Job. Aber vielleicht kann der Rohstoff Salz dabei helfen.

Zucker für die Energieeffizienz von Wärmespeichern

Salz speichert Wärme – und das höchst effizient. In neuesten Solar- und Sonnenkraftwerken, die als unverzichtbarer Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung gehandelt werden, wird Salz bereits genutzt, um überschüssige Wärme aufzufangen. Das Bundesumweltministerium fördert die solarthermischen Kraftwerke deshalb sogar mit gut sechs Prozent des Forschungsetats für erneuerbare Energien.

Salz ist aber nicht nur ein guter Wärmespeicher. Auch die erneuerbare Energiegewinnung ist damit möglich, wie Osmosekraftwerke zeigen. Sie nutzen den osmotischen Druck, der durch den Unterschied der chemischen Potentiale von Salz- und Süßwasser entsteht, um in einer Wasserturbine Strom zu erzeugen. Das lässt sich auch ganz einfach am Beispiel von Kirschen und Regenwasser erklären.

Rezepte für die Energiewende

Auch wir helfen dem neuen Bundesumweltminister indessen gerne dabei die Energiewende voranzutreiben: Wir bieten günstigen Ökostrom aus Wasserkraftwerken. Und wie es bei uns aussehen könnte, wenn die Energiewende gelingt, haben wir ja auch schon mal erörtert. Daran darf man sich gerne orientieren. Damit einen guten Start im neuen Amt!

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