Globales Denken  

18. Januar 2013

Dufte Angelegenheit: Klimaschutzprojekt verwandelt Methangas in Energie

Bekehrter Schmutzfink: Emissionsreduktion auf der Mülldeponie. | Bild: photocase/suschaa

Bekehrter Schmutzfink: Emissionsreduktion auf der Mülldeponie. | Bild: photocase/suschaa

 

Zusammen mit dem Partner KlimaINVEST unterstützt 123energie ein Klimaschutzprojekt in Israel zur Vermeidung des Treibhausgases Methan (CH4). Dieser Klimakiller ist 20-mal schädlicher als CO2 und gilt vor allem als Problem in der Landwirtschaft. Was viele nicht wissen: Auch bei der Müllentsorgung wird Methan in großen Mengen freigesetzt und genau hier setzt das Konzept an. Die giftigen Gase werden eingefangen und in Energie umgewandelt. Die Einsparung von Emissionen, welche ein Ergebnis der Methanvermeidung darstellt, kompensiert wiederum den beim Heizen mit 123ökogas entstehenden CO2-Ausstoß. Das TÜV-zertifizierte Projekt entspricht selbstverständlich den Anforderungen des UN Klimaschutzsekretariats und des Kyoto Vertrages.

Ökologische Verstromung von giftigen Gasen neutralisiert die CO2-Bilanz. | Bild: KlimaINVEST

Ökologische Verstromung von giftigen Gasen neutralisiert die CO2-Bilanz. | Bild: KlimaINVEST

 

Riesige Mülldeponie wird zum Umweltschützer

Mittelpunkt des Konzeptes ist die Mülldeponie Hiriya, welche nahe der Stadt Tel Aviv liegt und mit einer Fläche von 70 Hektar sowie einer Höhe von 60 Metern zu den größten Abfallsammelstellen des Mittleren Ostens zählte. Nachdem der Müll zu Beginn des Projektes getrennt wurde, wurde ein Verkapselungssystem aufgebaut. Dadurch können 80 Prozent der entstehenden Gase nicht nur eingefangen, sondern auch weiterverwertet werden. Ein Generator wandelt die umweltbelastenden Schadstoffe in Ökostrom um und produziert so Energie aus den Abfällen. Somit wirkt das Projekt nicht nur den durch die Mülldeponie verursachten Umweltproblemen entgegen, wie dem Ausstoß von Treibhausgasen, der Verseuchung des Grundwassers und der Vergiftung der lokalen Pflanzen- und Tierwelt. Neben der Verbesserung von Luft-, Boden- und Wasserqualität liefert die Methanvermeidungsanlage zudem auch umweltfreundliche Energie, die in das Netz rund um Tel Aviv eingespeist wird, und trägt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region bei.

Den ökologischen Fussabdruck mindern – mit 123ökogas

Bereits seit drei Jahren können Kunden neben umweltfreundlichem Strom aus erneuerbaren Energien wie beispielsweise Wasserkraft auch eine CO2-neutrale Erdgas-Lieferung beziehen. Mit Ökogas von 123energie können umweltbewusste Verbraucher das Klimaschutzprojekt Hiriya unterstützen und einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung der Erderwärmung leisten. So bleibt die CO2-Bilanz ausgeglichen und eine weitere Klimabelastung kann verhindert werden. Bei einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh pro Haushalt und Jahr können mit dem 123ökogas jährlich rund vier Tonnen ausgestoßenes CO2 neutralisiert werden. Zum Vergleich: Der CO2-Ausstoß der gesamten Bundesrepublik belief sich 2011 auf rund 804 Millionen Tonnen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie