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28. Juni 2012

Elf Freunde der Nachhaltigkeit sollt ihr sein – Wie grün ist die EURO 2012?

Wie umweltbewusst ist die EM 2012? | Bild: Photocase / designritter

Wie umweltbewusst ist die EM 2012? | Bild: Photocase / designritter

 

Am Anfang stand die EM ja unter keinem guten Stern. Sogar Fußballer kritisierten das ukrainische Regime und forderten eine klare Stellungnahme des Präsidenten zum Thema Menschenrechte. Doch mit dem Start der EM haben sich auch die Gemüter ein wenig beruhigt. Uns drängt sich aber noch eine ganz andere Frage auf: Steht die EM auch dieses Mal im Zeichen der Nachhaltigkeit?

Wie steht es um die Ökobilanz dieser EM?

Sowohl für die WM 2006, die EM 2008 als auch für die Frauen-WM 2011 wurden umfassende Umweltkonzepte auf die Beine gestellt, die ein umweltbewusstes Fußballspielen und -zuschauen vorsahen. Die deutsche Bundesregierung erstellte 2010 sogar einen Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen. In der Ukraine hingegen wurde für das große Spektakel sehr viel Geld in den Bau beziehungsweise Ausbau von Straßen, Stadien oder Hotels investiert – ein Konzept zur Nachhaltigkeit gibt es nicht. Doch auch wenn diese EM keinen konkreten Energieplan vorweisen kann, so ist Nachhaltigkeit dennoch ein Thema. Mittels einiger Projekte im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative wird seit ein paar Jahren der nachhaltige Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes in der Ukraine gefördert. Außerdem werden in vielen Fußballstadien moderne Beleuchtungstechnologien verwendet. Das sorgt nicht nur für geringere Stromkosten, sondern auch für spannende Lichteffekte.

Unser Fazit: Leider eine eher magere Bilanz für ein so großes Event, besonders im Hinblick auf vergangene Fußballmeisterschaften, bei denen Nachhaltigkeit stets groß geschrieben wurde.

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