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27. August 2015

Hitze, Schweiss, Stromnetzprobleme. Der Sommer 2015

Chillen oder Energiewende? Sonnenbrille runter und selbst etwas gegen den Klimawandel tun! | Bild: Photocase / antifalten

Chillen oder Energiewende? Sonnenbrille runter und selbst etwas gegen den Klimawandel tun! | Bild: Photocase / antifalten

Soviel Kraft hatte die Sonne in Deutschland noch nie; nicht seit Beginn der Temperaturmessungen. Spitzenwerte wie 40,3 Grad Celsius (zum Beispiel gemessen am 5. Juli im bayerischen Kitzingen) geben einen Vorgeschmack auf die globale Erderwärmung.

Jetzt neu: der Klimawandel für Zuhause

Waren die Folgen des Klimawandels bisher Geschichten aus fernen Ländern (wie der Bericht einer Nomadin aus dem Tschad), so sind die Auswirkungen nun auch hierzulande konkret:

Die Sonne? Energie für drei

Für die Gesundheit war der Energieüberschuss der Sonne in diesem Sommer eine echte Herausforderung. Hitzeschläge, Sonnenstiche und die tückische Tigermücke gehörten zu den Top 3 der hitzebedingten Gesundheitsrisiken.

Auch die gesamte Energieversorgung litt unter der Hitze. Wasser, das Kraftwerke zur Kühlung brauchten, war notorisch knapp. Dagegen arbeiteten Fotovoltaik-Anlagen im Norden auf Hochtouren, was das Stromnetz – ohne den anstehenden Netzausbau – aus dem Gleichgewicht brachte. In der Landwirtschaft führte die wochenlange Dürreperiode zu schweren Ertragseinbußen. Dadurch stiegen die Lebensmittelpreise. Immerhin: Je deutlicher die Auswirkungen des Klimawandels werden, umso greifbarer scheint die Hoffnung, dass bei der 21. UN-Klimakonferenz in Paris strengere Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgase eingegangen werden als damals beim UN-Klimagipfel in Durban.

So manche Bauernregel gilt nicht mehr. Der Klimawandel verschiebt auch in Deutschland die Jahreszeiten | Bild: flickr / Franz Ferdinand Photography

So manche Bauernregel gilt nicht mehr. Der Klimawandel verschiebt auch in Deutschland die Jahreszeiten | Bild: flickr / Franz Ferdinand Photography

Sonnenbrille runter und selbst aktiv werden

Auf die Politik allein muss niemand warten; jeder kann selbst etwas fürs Klima tun: den ökologischen Fußabdruck verbessern, Energie sparsam verwenden oder auf Ökostrom oder Ökogas in der Energieversorgung setzen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern. Das muss nicht mal teurer sein. Vielleicht hilft das bewusste Stromanbieterwechseln sogar beim Geldsparen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie