Zukunft Energie  

18. Oktober 2012

Irgendwas mit Windkraft – Mit Jobs im Bereich regenerative Energien durchstarten

Wie finde ich den Weg zu einem Beruf im Bereich erneuerbare Energien? Wir wissen wie! | Bild: Photocase / luxuz

Wie finde ich den Weg zu einem Beruf im Bereich erneuerbare Energien? Wir wissen wie! | Bild: Photocase / luxuz

 

Innerhalb der letzten acht Jahre haben sich die freien Arbeitsstellen in der Branche rund um erneuerbare Energien fast verdoppelt. Ein wichtiger Grund, sich genauer mit den damit verbundenen Berufsmöglichkeiten für die Zukunft auseinanderzusetzen.

2011 deckten die erneuerbaren Energien, also Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie und Biomasse, schon 20 Prozent des deutschen Stromverbrauchs ab. Aufgrund dieser Entwicklung will die dynamische Branche bis 2020 500.000 Menschen beschäftigen. Und realistisch betrachtet sieht das gar nicht so schlecht aus. Denn konventionelle Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas werden seltener und damit teurer.

Fachkräfte gesucht

Schon jetzt wird in Deutschland bis zu 9,7 Milliarden Euro Umsatz mit Windkraft gemacht. In diesem Segment finden ca. 100.000 Ingenieure, Naturwissenschaftler, Betriebswirte oder Mechatroniker eine Anstellung. Eine boomende Branche, in der allein letztes Jahr 25.000 Plätze neu besetzt wurden und noch immer scheint dem Fachkräftemangel kein Ende gesetzt zu sein. Welche Möglichkeiten hat man also, wenn man in der Energiebranche Fuß fassen möchte?

Wege in die erneuerbaren Energien – Ausbildung oder Studium?

Direkte Ausbildungsberufe in der Branche der regenerativen Energien gibt es noch nicht. Gesucht werden vor allem technisch ausgebildetes Personal sowie die klassischen handwerklichen, gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsberufe. Eine praktische Liste dieser Berufe findet man auf der Website der IHK Berlin.

Spezifischere Möglichkeiten hat man bei der Studienwahl. In Deutschland gibt es derzeit 250 Studiengänge, die besonders aufgrund ihrer Kombination von Technik und Umweltschutz für viele Studienanfänger reizvoll sind. An der Universität Stuttgart gibt es beispielsweise den Studiengang „Maschinenwesen mit Vertiefung zu Wasserkraft, Solartechnik, Energie aus Biomasse“ oder „Umwelttechnik/ Regenerative Energien“ an der FHTW in Berlin.

Umorientierung durch Weiterbildung

Wer sich bereits in einem Beruf befindet und sich in Richtung regenerative Energien weiterbilden möchte, hat auch hier zahlreiche Möglichkeiten. So kann man sich zum Beispiel zur „Fachkraft für Solartechnik“ oder zum „Gebäudeenergieberater“ weiterbilden lassen. Auf der Suche nach der richtigen und passenden Weiterbildung hilft hier beispielsweise die Suchmaschine „Who is Who“ der Energieagentur Nordrhein-Westfalen. Vielleicht ist ja auch für Euch etwas dabei!

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