E-Lifestyle  

13. August 2015

Kochen ohne Strom: der Do-It-Yourself-Solar-Ofen

Wie man die warm kriegt? Einfach in den Solar-Ofen legen. Outdoor-Cooking vom Feinsten | Bild: Photocase / knallgrün

Wie man die warm kriegt? Einfach in den Solar-Ofen legen. Outdoor-Cooking vom Feinsten | Bild: Photocase / knallgrün

Bei diesem Wetter will niemand in der Küche stehen; sei sie noch so energieeffizient. Viel besser wäre da doch ein Outdoor-Ofen – natürlich selbst gebaut. Und günstiger als Kochen mit Strom – sei es auch der günstigste Strom – ist es selbstredend auch :-)!

Für Anfänger: die Pappversion

Das Grundprinzip des Solar-Ofens lässt sich gut an einer Pappvariante verdeutlichen:Innen kriegt der Karton einen mattschwarzen Anstrich. Die Innenseite des Deckels wird mit sonnenreflektierender Alufolie beklebt. Das zu erwärmende Gericht (Toast Hawaii, Wiener Würstchen oder eine Dose Ravioli) kommt auf einen Teller in die Mitte des Kartons; das Ganze mit Frischhaltefolie abdichten.

Der Einfallswinkel macht das Festmahl

Das A und O ist jetzt noch der Neigungswinkel. Im Prinzip nicht anders als bei einem Solarmodul. Der aluglänzende Deckel muss dazu im optimalen Winkel zur Sonneneinstrahlung stehen und wird dazu zum Beispiel mit einer Kordel justiert. Dabei darf der Koch nicht einschlafen – schließlich wandert die Sonne. Was das Design der Außenflächen betrifft, hat der Künstler natürlich alle erdenklichen Freiheiten.

Für Fortgeschrittene: Kochen mit der Satellitenschüssel

Wer hätte das gedacht: Ein Liter Wasser kann in einer Satellitenschüssel in nur zehn Minuten zum Kochen gebracht werden. Damit gehört das Gerät durchaus auf die Packliste für den nächsten Campingurlaub. Noch eine Nummer größer geht das Ganze natürlich auch; diese Variante eignet sich allerdings eher für den eigenen Garten:

Noch mehr Energie zum Basteln? Dann vielleicht schon mal die Geschenke für Weihnachten angehen…?

Stichwörter: , , , , , , , ,

Kategorisiert in:

Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie