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11. Oktober 2011

Materia – ein Film gegen die Zerstörung der Erde

2 Nächte wurde im Bankenviertel am Stuttgarter Hbf gedreht. Die uniformierten Einsatzkräfte durften dabei das Set nicht verlassen. Das hätte für Verwirrung gesorgt. | Foto: Materia

2 Nächte wurde im Bankenviertel am Stuttgarter Hbf gedreht. Die uniformierten Einsatzkräfte durften dabei das Set nicht verlassen. Das hätte für Verwirrung gesorgt. | Foto: Materia

Mit freundlicher Unterstützung von 123energie

Die grüne Bewegung existiert nicht. Die Menschen treten ihre Heimat mit Füßen, reißen Löcher in die Erde, streuen Salz in ihre Wunden. Zugunsten des Wohlstandes werden die Ressourcen ausgebeutet. Habgier hat die Menschen blind gemacht. So beginnt der Plot von „Materia“ – eine Zusammenarbeit von Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart und der Filmakademie Baden-Württemberg.

Im Kampf gegen das Böse in der Welt

Im Kampf gegen das Böse in der Welt | Foto: Materia

Die drei Guten in Materia: Sarah (Amo Völker), Simon (Maximilian Rösler) und Marc (Daniel Schinow) organisieren den Widerstand gegen die Ausbeutung der Erde. Diese Story in einem hochkonzentrierten Trailer zu erzählen, haben sich die jungen Filmschaffenden um den Produzenten Thomas Niechoj vorgenommen.

Der Produzent Thomas Niechoj

Der Produzent und Postproduction-Supervisor Thomas Niechoj, Absolvent der Hochschule der Medien Stuttgart | Foto: Materia

Der Film ist Science-Fiction, voller Action und professioneller Special Effects – dafür sorgen nicht zuletzt der Kameramann Pedram Noutash und der VFX Supervisor Markus Raunitschke. Für viele der Filmstudenten ist das der Abschlussfilm ihres Studiums. Ist der Trailer erstmal erfolgreich fertiggestellt, besteht die Chance, das der Stoff als 90-Minüter verfilmt wird – oder gar in die Kinos kommt.
Als die Filmstudenten 123energie um finanzielle Unterstützung für ihr Filmprojekt baten, sagten wir spontan zu. Inzwischen ist der Trailer im Kasten. Gedreht wurde rund um Stuttgart. Und wir haben die ersten Fotos vom Dreh:

Hauptdarstellerin Amo Völker | Foto: Materia

Hauptdarstellerin Amo Völker | Foto: Materia

Die Heldin des Films ist mit einem genetisch veränderten Pilz infiziert. Sie kann jedes Material verformen oder auflösen. Mit dieser Kraft will sie der Zerstörung Einhalt gebieten – doch wen muss sie wirklich besiegen?

Dreh im Studio – finalisiert wird in der Postproduktion

Dreh im Studio | Foto: Materia

Um die Schauplätze des 90-minütigen Spielfilms auch in im kurzen Trailer erzählen zu können, wurde drei Tage im Studio gedreht – vor grünen und blauen Wänden. Das übrige Interieur wird in der Postproduktion digital in die Aufnahme integriert.

Professionelle Stuntmen | Foto: Materia

Professionelle Stuntmen | Foto: Materia

Professionelle Stuntmen hängen im Studio am Seil und fliegen durch die Luft. Im Film trifft sie im Kampf eine Metallkugel.

Dreh auf dem Schrottplatz

Dreh auf dem Schrottplatz | Foto: Materia

Am letzten Drehtag nächtliche Aufnahme von Kampf- und Actionszenen auf einem Schrottplatz. Dabei hatte es bis zur letzten Sekunde wie aus Eimern gegossen.

Der Regisseur Fridolin Piltz in Action

Der Regisseur Fridolin Piltz, Absolvent der Hochschule der Medien Stuttgart | Foto: Materia

Jetzt geht der Film erstmal in die Postproduktion, wird geschnitten, mit Special Effects versorgt und digital in verschiedene Schauplätze gebaut. Ab 2012 wird  der Film auf Festivals gezeigt. Wir sind gespannt! Termine geben wir natürlich so bald wie möglich bekannt.

Zum Glück nur ein Film?! Erst diesen Sommer erreichte eine Petition gegen Gentechnik an den Deutschen Bundestag die gewaltige Unterstützung von über 100.000 Zeichnern. Und CNN zeigt zu besten Sendezeiten was Städte rund um den Globus gegen den Klimawandel unternehmen. Gibt es also genug öffentliches Bewusstsein? Wie ist Ihre Meinung? Ist die Umwelt schon aus dem „Gröbsten“ raus?

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie