Zukunft Energie  

21. August 2012

Mit Green Apps Strom sparen

Moderner geht es nicht: Mit Green Apps geht es dem CO2-Verbrauch an den Kragen. | Bild: Photocase / kallejipp

Moderner geht es nicht: Mit Green Apps geht es dem CO2-Verbrauch an den Kragen. | Bild: Photocase / kallejipp

 

Dieser Text wurde in einem Zug verfasst. Oder im Flugzeug. Vielleicht aber auch nach Feierabend im Biergarten. Mit Smartphones kommunizieren wir heute praktisch von jedem Ort der Welt. Daneben organisieren die kleinen Wunderwerkzeuge bei Bedarf unser ganzes Leben. Vom Taxiruf über den Schwimmbad-Finder bis hin zur praktischsten Reiseroute ins Grüne ist fast nichts unmöglich. Und da Simsen, Bloggen, Tweeten und Chatten weniger CO2 verbraucht als beispielsweise ein Brief, müssten wir auf dem ökologischen Königsweg kommunizieren. Was haben die smarten Begleiter aber tatsächlich ökologisch zu bieten?

Einmal Öko-Lifestyle to go, bitte

Egal ob Android oder Apple, mittlerweile sind die virtuellen Kaufhäuser voll mit praktischen Programmen, die einem den nachhaltigen Alltag erleichtern. Green Apps nennen sich die kleinen Weltretter und die haben es in sich. Vom Strom-Checker, über den Bio-Finder bis zum CO2- Optimierer und sogar eine deutschlandweite Solar-Uhr mit Informationen über den aktuellen Öko-Stromverbrauch finden moderne Energiesparer alles, was ihr Herz begehrt.

Optimaler Stromverbrauch

Die beiden Green Apps StandbyCheck und EnergieCheck lösen ein Problem, das fast jeder kennt: Sie gehen den mysteriösen Stromfressern in der eigenen Wohnung auf den Grund und helfen dabei, Energiehaushalt und Konto zu optimieren. Die Programme finden unnötige Stromverbraucher im Haushalt, versorgen ihren Nutzer mit Spartipps und legen ein mobil abrufbares Energiesparkonto an. Leichter können Stromsparer ihren Energieverbrauch nicht optimieren. Und wer es ökologisch komplett richtig machen will, der wechselt direkt zu einem Ökostrom-Tarif.

Mein Flugzeug, mein Hummer, mein CO2-Footprint

Manchen Aha-Effekt garantieren ausgefuchste CO2-Rechner wie die Green App des Klimaschutzprojekts Allgäu oder die EcoChallenge der FH Potsdam. Diese zeigt uns eine Durchschnittsbilanz des CO2-Verbrauchs, den man anschließend in den Kategorien wie Strom, Mobilität und Ernährung anpasst. Anschließend lässt sich die eigene Bilanz mit dem Durchschnitt der Deutschen vergleichen. Und ab hier darf dann gestaunt werden: So lässt ein Flug nach New York und zurück mit 4,2 Tonnen CO2 den eigenen Footprint explodieren. Genau so wissenswert ist der CO2-Verbrauch von Produkten. So generiert ein Kilogramm Hummer etwa 27.000 Gramm CO2, die 1-Liter-Wasserflasche immerhin 500 Gramm. Wer also die Herausforderung annimmt und seinen CO2-Footprint verringert, rettet die Welt – jeden Tag ein bisschen.

Alte Liebe rostet nicht – ist aber recyclebar

Wer immer noch über einen Handy-Klassiker verfügt, aber schon ganz heiß auf ein Smartphone mit Green Apps ist, sollte unbedingt darauf achten, dass er das alte Gerät auch richtig entsorgt und es nicht in der Schublade vergisst. Denn Mobiltelefone bestehen vor allem aus wertvollen Rohstoffen wie Silber, Kupfer und Zink. Um mit den Materialien verantwortungsvoll umzugehen, sollten die Handys an einer extra Sammelstelle abgegeben werden: Das ermöglicht im Vergleich zu der gemischten Altgeräte-Sammlung am Wertstoffhof eine deutlich bessere Rückgewinnung von Materialien. So kann ein großer Teil der enthaltenen Rohstoffe wieder eingesetzt werden.

Und jetzt zu Euch! Welche Green-Apps kennt Ihr? Was sind Eure persönlichen Umweltretter?

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie