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BU: Ohne Strom nichts los| stocksnapper, photocase.de
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14. Dezember 2016

Ohne Strom nichts los

Den Lichtwecker ausschalten, das Radio einschalten, den Schalter der Kaffeemaschine drücken, die Mails am Laptop überprüfen, das Toast aus dem Toaster fischen und danach noch schnell die Haare föhnen. Licht ausschalten nicht vergessen! Abends Fernsehen schauen, Musik hören, Wäsche waschen, trocknen und etwas leckeres Kochen. All das wäre nicht möglich ohne Strom. Auf die meisten Haushaltsgeräte, die Strom verbrauchen, kann man nur schlecht verzichten. Es ist daher sinnvoll, sich Energiespartipps  immer wieder ins Gedächtnis zu rufen:

Kühlen und Gefrieren:
Besonders alte Elektrogeräte sind echte Stromfresser. Ein Kühlschrank oder eine Kühltruhe, die ununterbrochen an den Strom angeschlossen ist, verbraucht viel Energie. Langfristig sollte man daher in ein neues Gerät mit aktuellen Standards investieren. Das kann eine Ersparnis von bis zu 170kW pro Jahr bringen. Bei allen Kühlschränken und Gefriertruhen sollte man ab und zu überprüfen wie kalt diese eingestellt sind. Sieben Grad reichen im Normalfall aus, um die meisten Lebensmittel effektiv zu kühlen. Das spart Strom und verbraucht keine unnötige Energie.

Waschen und Trocknen:
Waschen sollte man nur, wenn man die Maschine gut füllen kann. Spezielle Farb- und Schmutzfangtücher aus der Drogerie erlauben das gemeinsame Waschen von verschiedenfarbigen Kleidungsstücken. So muss keine Waschmaschine für die einzigen roten Socken angestellt werden. Die meiste Wäsche wird auch bei 30 Grad sauber – unnötig hohe Temperaturen erhöhen den Verbrauch. Auch den Trockner kann man sich häufig sparen und Kleidung auf der Leine trocknen.

Kochen und Backen:
Besonders viel Energie geht verloren, wenn Töpfe ohne Deckel zum Kochen verwendet werden. Am besten eignen sich Glasdeckel, diese müssen nicht angehoben werden um die Speisen zu kontrollieren, denn jedes „Deckellüften“ lässt Wärme entweichen, die beim erneuten erhitzen zusätzlich Energie kostet. Beim Kochen mit Deckel lassen sich rund 36 Euro im Jahr sparen. Außerdem sollten die Töpfe nicht zu klein für die Herdplatten sein. Den Backofen vorzuheizen ist nur bei Blätterteig und Biskuit wirklich notwendig.

Arbeiten und Entspannen:
Möglichst viele Elektrogeräte sollten an Steckdosenleisten angeschlossen werden um so durch nur einen Klick den Strom ausschalten zu können. Auch der Standby-Modus von Computer, Drucker, Fernseher etc. verbraucht Strom. Hier gilt wie so oft: Kleinvieh macht auch Mist! Es schont den Geldbeutel komplett auf den Standby-Modus zu verzichten. Überprüfen kann man auch die Bildschirmbeleuchtung, diese ist oft zu hell eingestellt und verbraucht dadurch unnötig Energie.

Extratipp: Handyladekabel oder Laptopkabel sollten nach dem Ladevorgang unbedingt aus der Steckdose entfernt werden. Elektrische Zahnbürsten sollten nicht permanent auf ihrer Ladestation stehen.

Energieverbrauch in Echtzeit:
Der Verbrauch im Haushalt teilt sich auf vielfältige Bereiche auf und hängt von der Personenanzahl ab – wieviel Strom verbraucht wird, zeigt dieser interaktive Stromzähler:

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie