Apple wäre reif für Ökostrom von 123energie

2 Apr

Fauler Apple – der Marktführer kümmert sich noch zu wenig um Ökostrom | Bild: Photocase / Gano10

Fauler Apple – der Marktführer kümmert sich noch zu wenig um Ökostrom | Bild: Photocase / Gano10

Apple kennt man als Innovationsführer. Immer alles schicker und besser als die Konkurrenz. Nur in Sachen Öko-Bilanz steht der IT-Konzern nicht an der Spitze. Greenpeace rügt das Unternehmen sogar in seiner letzten Studie, dem Cool IT Leaderboard – dem neusten Öko-Ranking für IT-Unternehmen wie Google, Fujitsu, Facebook oder eben Apple.

Immerhin wird der Ausstoß von Treibhausgasen, den Rechenzentren und globaler Datenverkehr verursachen, auf eine Größenordnung geschätzt, die nah an den Ausstoß des internationalen Luftverkehrs heranreicht.

Warum Apple so faul wirkt

Klar, die iPhones, iPods und Macs, die Apple auf den Markt bringt sind im Vergleich zur Konkurrenz keine besonderen Stromfresser. Auch Produktion, Transport und Schadstoffgehalt sind vertretbar. Doch dann ging im letzten Jahr ein Ruck durch die Apple-Fangemeinde: Während sich viele Atomausstiegs-Aufkleber auf ihre MacBooks hefteten, wurde bekannt, dass der Strom für das iCloud-Rechenzentrum in Carolina (North Carolina) vom größten Atom- und Kohlekraftwerkebetreiber der USA mit Strom versorgt wird.

Inzwischen hört man verstärkt von Bemühungen des Konzerns in Sachen Ökostrom. Für die Konzernzentrale in Cupertino (Kalifornien) wurde beispielsweis eine gigantische Solaranlage geplant. Mit rund fünf Megawatt Leistung könnte es die leistungsstärkste eigene Solaranlage aller US-Unternehmen werden. Und auch in Maiden (North Carolina) soll Apple sich auf 171 Hektar das Recht erworben haben, ein Solarkraftwerk auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Rechenzentrums zu errichten.

Auch Facebook fehlt im Öko-Ranking

Erst kürzlich war zu lesen, dass das Rechenzentrum von Facebook in Oregon soviel Strom braucht wie der gesamte Landkreis, genau gesagt: 28 Megawatt. Aber Facebook hat viel vor: Das Netzwerk hat ein grünes Rechenzentrum entworfen und die Pläne der Branche zur Verfügung gestellt. Außerdem haben die Facebooker Strom aus Kohlekraftwerken den Kampf angesagt:

Vermutlich wird das beliebte soziale Netzwerk dann immer noch sehr viel Strom brauchen. Aber immerhin sehr viel Ökostrom.

Was Google kann, kann jeder

In der Ausführung des Cool IT Leaderboards heißt es, dass Google, Cisco und Dell bereits 20 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen beziehen, beispielsweise aus Wasserkraftwerken. Greenpeace honoriert, dass sie damit den Ausbau der Quellen fördern. Eine nachahmenswerte Sache! Und selbst für den einzelnen PC-, Apple-, Facebook- oder Google-User mit wenig Einsatz nachzumachen. Denn auch unser 123ökostrom fließt aus Wasserkraftwerken in Schweden und Norwegen in unsere Rechner.

Bei Umzug Stromanbieter behalten – 123energie ab dem ersten Tag

19 Mrz

Der Neuanfang: Viele Dinge ändern sich, manche sollen bleiben | Bild: Photocase / MANÜ!

Der Neuanfang: Viele Dinge ändern sich, manche sollen bleiben | Bild: Photocase / MANÜ!

Seit diesem Jahr gibt es eine super Neuregelung für Privat- und Gewerbekunden von 123energie. Wer umzieht und bei 123energie bleiben möchte, der kann gleich ab dem ersten Tag im neuen Zuhause Strom oder Gas von 123energie beziehen. Und das gilt für alle Strom- und Gastarife, die 123energie anbietet.

Bisher konnte die Belieferung von Strom oder Gas an die neue Adresse erst eine Weile nach dem Umzug  stattfinden, der Neuantrag also erst in der neuen Wohnung gestellt werden. In der Zwischenzeit musste eine gewisse Zeit lang der örtliche Grundversorger einspringen. Dieser Zwischenschritt fällt jetzt weg.

Strom oder Gas im Gepäck – Umzug in nur drei Schritten

1.) Den 123energie Vertrag der alten Wohnung kündigen. Wichtig: Wer umzieht, hat Sonderkündigungssrecht und darf schon vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündigen!

2.) Noch in der alten Wohnung einen Neuantrag auf Strom und/oder Gas von 123energie für die neue Wohnung stellen. Und zwar zum Umzugstermin, so dass die Belieferung pünktlich am ersten Tag erfolgen kann. Neuerdings ist es egal, ob dieser Tag der Erste des Monats ist oder in der Mitte des Monats liegt. Den Neukundenbonus gibt’s dann sogar erneut!

3.) Koffer packen und umziehen!

Also: Wer demnächst umzieht und bei 123energie bleiben möchte, setzt uns bitte so früh wie möglich davon in Kenntnis, damit wir alles regeln können.

Und wer noch gar kein Kunde von 123energie ist, es aber werden möchte – ob neue oder alte Wohnung – der kann sich ganz normal über unsere Website als Neukunde bei uns anmelden, am besten so früh wie möglich. Denn der standardmäßige Wechsel dauert zwischen 6-12 Wochen und ist nur zum Monatsbeginn realisierbar.

Weitere Fragen zum Thema Umzug können direkt hier auf dem Blog oder auf unserem Frageportal Formspring gestellt werden.

 

 

Ein Jahr nach Fukushima – Wie weit ist der Atomausstieg?

9 Mrz

Wo stehen wir eigentlich – ein Jahr nach Fukushima? | Foto: flickr / jetalone

Wo stehen wir eigentlich – ein Jahr nach Fukushima? | Foto: flickr / jetalone

11. März 2011. Der größte Atomunfall seit Tschernobyl 1986 ereignet sich in Fukushima, Japan. Sofort heißt es in Deutschland: Atomkraft stoppen. Hau-Ruck. Jetzt oder nie. Alle sind plötzlich Atomkraftgegner – sogar die Bundesregierung. Alle wollen die Energiewende, den Umstieg auf Erneuerbare Energien. Der Anti-Atom-Tsunami ist gewaltig. Sieben Kernkraftwerke werden sofort abgeschaltet und eine Ethikkommission einberufen, um zu beraten, wie der Ausstieg gestaltet werden kann.

Energiewende nach dem Prinzip: Trial and Error

Wann wäre die Energiewende gelungen und warum ist sie noch nicht da? Ja, das Netz ist nicht gut ausgebaut. Die Politik steht sich im Weg. Aber die Bürger? Ach, ja. Auch ohne die wird es wohl nicht gelingen. Die Energiewende ist ein Gemeinschaftswerk. Doch: Wer jetzt noch keinen Ökostrom hat, der wird wohl so schnell nicht umsteigen.

Die reine Versorgung durch regenerative Energieträger ist bisher noch Zukunftsmusik. Denn: Was ist, wenn kein Wind weht? Was, wenn keine Sonne scheint? Ein Energiemix mit einem Restbestand konventioneller Energiequellen mit einem hohen und wachsenden Anteil an regenerativen Quellen ist im Moment noch eher die Regel. Aber es geht in die richtige Richtung.

Kein Grund zur Panik?

Dennoch sollte ein Fehler seit Fukushima unterlassen werden: Das Risiko der Atomkraft klein zu reden. Für Störfälle muss es klare Notfallpläne geben. Immerhin hat sich etwas als möglich erwiesen, was zuvor niemand – nicht einmal der Kraftwerksbetreiber Tepco selbst – für möglich hielten. „Als die Arbeiter vor Ort in den Notfallanweisungen nachschauten, waren die Antworten, nach denen sie suchten, einfach nicht da“, schreiben die Forscher im Fachmagazin „Bulletin of the Atomic Scientists“.

Risiken wurden ignoriert. Auch nachträglich versucht man in Japan Optimismus zu verbreiten. So trinken japanische Staatsmänner demonstrativ Wasser aus radioaktiven Pfützen oder lassen sich vor laufender Kamera Tomaten und Erbeeren aus der Provinz Fukushima schmecken. Verzweifelt versucht die Regierung außerdem, radioaktiv kontaminierte Gemeinden wieder bewohnbar zu machen. Aber Fukushima darf – auch wenn wir seither jeden Tag 1,8 Mikrosekunden weniger Zeit haben, uns daran zu erinnern – nicht in Vergessenheit geraten.

Wenn wir unseren Kindern erklären möchten, was am 11. März 2011 passiert ist, hilft uns vielleicht ein Video, das Johnny Haeusler gefunden hat. Es erklärt den Reaktorunfall mithilfe eines Wesens, das Stuhlgangprobleme hat und eine Windel braucht. Was manchem vielleicht geschmacklos erscheinen mag – aber irgendwie zumindest sehr japanisch wirkt.


Wie Heizkosten senken? So funktioniert’s!

5 Mrz

Nichts gegen die Vogelstraußtaktik, aber sie spart nicht | Foto: photocase / kallejipp

Nichts gegen die Vogelstraußtaktik, aber sie spart nicht | Foto: photocase / kallejipp

Heizung runter, Wollmütze auf?

So weit muss es nicht kommen. Die optimale Temperatur für Wohnräume liegt bei ca. 18 bis 21 Grad, für Schlafzimmer bei 16 Grad. Im Bad darf es morgens ruhig etwas wärmer sein. Tagsüber kann die Temperatur aber abgesenkt werden. In Wohnräumen nachts. Jedes Grad weniger spart bis zu sechs Prozent an Heizkosten! Auf keinen Fall sollte man die Heizung im Winter aber ganz abschalten: Bis die ausgekühlte Wohnung wieder warm ist, benötigt es sehr viel Energie.

Elektrische Heizer – Hände weg

Die Wärme aus der Steckdose kommt auf Knopfdruck. Kostet allerdings auch auf Knopfdruck. Nutzt man lediglich die normale Heizung, kommt man wesentlich günstiger weg.

Fenster und Türen – sind sie noch ganz dicht?

Leider sind die Dichtungen für Fenster und Türen oft spröde und veraltet und lassen ungenutzte Wärme unnötig entweichen. Neue Dichtstreifen für die Fenster und Bürstenleisten für die Tür gibt es in jedem Baumarkt für wenig Geld!

Harry, roll den Laden aus

Nutzt in der Nacht Rollläden, Vorhänge, Klappläden, Plissees oder Jalousien. Diese kleinen Helfer halten die Wärme im Haus. Die Heizkörper sollten natürlich nicht abgedeckt werden. Auch nicht durch Möbelstücke. Bei Außenwänden lohnt sich zudem, eine spezielle Alufolie hinter die Heizung zu kleben, so dass nicht zu viel Wärme nicht in die Wand abgegeben wird. Das kostet nur ein paar Euro.

Luft schnappen, aber richtig

Fünf Minuten die Fenster ganz öffnen ist wesentlich effizienter als sie längere Zeit zu kippen. So kühlen die Wände nicht aus und es geht viel weniger Wärme verloren. Und nicht zu Lüften ist auch keine Lösung, denn dann galoppiert irgendwann der Schimmel an der Decke.

Thermostatventile – Mondsichel- und Eisblumenromantik

Die Thermostatventile oder Temperaturregler sollten während eines mehrtägigen Urlaubs auf die Symbole Mondsichel (Nacht) oder Eisblume (Frostschutz) eingestellt werden.

Gasanbieter wechseln

Wer mit Gas heizt und sich einmal die Mühe macht, Gasanbieter zu vergleichen, kann beispielsweise als vierköpfige Familie mit 20.000 kWh bei einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter bis zu 500 Euro im Jahr sparen.

Wer noch weitere Energiespartipps für unsere Blogleser hat, kann Sie hier gerne posten!

 

Sprünge, Spannung, Siege: Das war der Ski Cross World Cup in Bischofswiesen

27 Feb

Adrenalin pur: Die Ski Crosser kurz vor dem Start | Video: ARD

Adrenalin pur: Die Ski Crosser kurz vor dem Start | Video: ARD

Atemberaubend waren sie, die Finals bei Schneefall und schwierigen Bedingungen, aber gut präparierter Piste! 1.500 begeisterte Zuschauer verfolgten gleich am 1. Tag das schnelle Spektakel.

„Die zwei Tage waren einfach toll. Super Veranstaltung, super Organisation und richtig geiles Publikum. Wenn man ins Ziel fährt und alle einem entgegenjubeln, ist das schon Hammer. Beim Sturz hab ich mich am Start mit irgendjemandem verhackelt, aber ganz genau weiß ich es auch nicht mehr, weil es einfach so schnell geht…“. Begeisterte Eindrücke der 21-jährigen Christina Manhard, deutsche Ski Crosserin aus Pfronten.

Sie erreichte am Samstag den achten und am Sonntag den siebten Platz und brachte damit jeweils die deutsche Tagesbestleistung und ihr bisher stärkstes Weltcup-Ergebnis. Paul Eckert (21) erlangte am Sonntag als Siebter das beste Resultat des Deutschen Skiverbandes.

Die Sieger der ausländischen Konkurrenz

Am Samstag setzten sich Tristan Tafel (Kanada) und Andrea Limbacher (Österreich) gegen die Rivalen der Welt durch. Katrin Müller (Schweiz) und Filip Flisar (Slowenien) machten am Sonntag das Rennen.

Drei, zwei, eins und 123energie

Wer nicht vor Ort sein konnte, um die Finals am Götschen live zu erleben, der war mit der Übertragung der ARD gut beraten.

Und der aufmerksame Zuschauer hat auch Bekanntes wiedererkannt: Das orange-weiße 123energie Logo! Neidlos geben wir zu: soviel Energie wie die weltbesten Ski Crosser – die muss man erst mal haben. Klar, da steckt hartes Training dahinter. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrer irren Leistung!