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Gemeinsam Stromsparen in der WG / Bildquelle: javiindy : photocase.de
Gemeinsam Stromsparen in der WG / Bildquelle: javiindy : photocase.de
1. März 2019

So sparst Du Strom in Deiner WG

Du lebst in einer Wohngemeinschaft? Dann kannst Du wahrscheinlich ein Lied davon singen, welche Themen gerne mal zu Streitigkeiten führen: Da wären nicht eingehaltene Putzpläne, der leidige Abwasch – und die Stromrechnung.  Kommt sie ins Haus geflattert, dann hängt häufig der WG-Segen schief. Deshalb haben wir in diesem Blogbeitrag hilfreiche Tipps für Dich und Deine Mitbewohner/innen zusammengestellt. Sie helfen Euch dabei, den Stromverbrauch zu reduzieren und die Umwelt und Eure WG-Kasse zu entlasten.

Schreckgespenst Nebenkostenabrechnung

Denn was gerne vergessen wird: Der monatliche Betrag, den Deine WG für Heizung und Strom bezahlt, ist nur ein geschätzter Verbrauchswert. Erst mit der jährlichen Nebenkostenabrechnung wird der tatsächliche Verbrauch abgerechnet. Liegt dieser höher als der angenommene Verbrauch, ist eine Nachzahlung fällig.
Wenn Du und Deine WG die nachfolgenden Punkte berücksichtigt, dann seid Ihr auf einem guten Weg, Euren Verbrauch über das Jahr niedrig zu halten.

So lässt sich Strom gemeinsam sparen  

Gemeinsam kochen
Ist doch gleich viel geselliger – und wenn der Ofen nicht für jede Tiefkühlpizza einzeln hochgeheizt wird, spart das langfristig eine Menge Strom ein. Apropos Tiefkühlkost…

Gefrierfach abtauen
Ein vereistes Gefrierfach ist ein echter Kostentreiber: Schon eine fingerdicke Eisschicht reicht, um den Stromverbrauch zu verdoppeln.

Waschmaschine vollladen
Auch wenn es vielleicht nicht Deine Sache ist – keine falschen Berührungsängste vor gebündelten Waschgängen! Das Waschen mit halbleerer Maschine verschleudert unnötig Strom. Übrigens ist, bis auf Härtefälle, das Waschen bei 30 Grad völlig ausreichend, das senkt den Stromverbrauch um gut zwei Drittel.

Geschirrspüler anschaffen
Unter „Klima“-Gesichtspunkten in gleich mehrfacher Hinsicht eine sinnvolle Investition: Zum einen verbraucht sie gut 30 Prozent weniger Strom und bis zu 50 Prozent weniger Wasser als beim Spülen per Hand. Zum anderen gehören mit der Anschaffung einer Spülmaschine Geschirrberge und Spülpläne der Vergangenheit an – gut für das WG-Klima.
Bei der Anschaffung solltet Ihr auf das Energielabel des Geräts achten und langfristig auch andere alte Geräte mit schlechter Energieeffizienz austauschen.

Goodbye, Standby
Den stillen Energiefressern im Haushalt haben wir bereits einen eigenen Artikel gewidmet. Grundsätzlich gilt bei TV, Laptop oder Konsole: Werden sie nicht benutzt, Stecker ziehen!

Verzicht auf Wäschetrockner
Die Zeit, die durch die Spülmaschine gewonnen wird, kannst Du – zumindest im Sommer – prima zum Wäsche aufhängen nutzen, was die Stromkosten nochmals senkt. Und wenn ein Teil mal schneller trocken werden muss, tut es ja auch mal die Heizung.

Richtig heizen
Auch wenn mal keiner von Euch da ist, sollte die Heizung nie ganz abgestellt werden. Es verbraucht wesentlich mehr Strom, ein ausgekühltes Zimmer wieder aufzuheizen. In diesem Zusammenhang ist Wärmestrom ein interessantes Thema – mehr dazu erfährst Du hier.

Wenn Ihr all diese Tipps beherzigt, dann könnt Ihr der nächsten Stromrechnung gelassen entgegensehen und Euch vielleicht sogar über eine Rückzahlung freuen – eine gute Rücklage für die nächste WG-Party.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie