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6. August 2015

Strom-Einrad Solowheel – Neues von der Segway Konkurrenz

Hier muss niemand am Rad drehen! Das stylische Gefährt lässt sich ganz einfach zusammenklappen und mitnehmen | Bild: Solowheel-Germany

Hier muss niemand am Rad drehen! Das stylische Gefährt lässt sich ganz einfach zusammenklappen und mitnehmen | Bild: Solowheel-Germany

Wir werden immer mobiler und bewegen uns immer schneller. Wir hungern nach neuen Fortbewegungsmitteln, vor allem in der City, wo viel Platz ein Manko ist. Super, wenn diese Gefährten nachhaltig Ressourcen schonen, praktisch sind und vor allem Spaß machen!

Ein amerikanisches Start-up hat sich genau das zur Aufgabe gemacht und erfand das Rad noch einmal neu. Genauer gesagt, das Einrad. Solowheel heißt das elektronische Gadget, dessen Funktionsweise an das Segway erinnert, es jedoch wesentlich kompakter und leichter ist. Praktisch, um schnell längere Wege auf Messen zurückzulegen, zur nächsten U-Bahn-Haltestelle oder zum Einkaufen runter in die Stadt zu düsen.

Vorwärts auf dem kleinen Elektro-Rad – mit Gewichtsverlagerung

Das Solowheel besteht nur aus einem einzigen Rad (46x54x18 Zentimeter groß), zwei Fußhalterungen rechts und links und einem Tragegriff in der Mitte. Ohne Halterung für die Arme (wie es beim Segway der Fall ist) steht der Fahrer freihändig auf dem Gefährt. Mehr ist auch nicht nötig, denn dank des eingebauten Auto-Balancing-Systems reicht es völlig aus, sich mit dem Körpergewicht vor- oder zurückzulehnen, um entweder vorwärts zu kommen oder zu bremsen. Mit der intuitiven Gewichtsverlagerung nach links oder rechts kann man jede Kurve nehmen. Bordsteinkanten, Gras als Untergrund oder kleinere Steigungen stellen kein Hindernis da. Wie sich das Solowheel im Offroad-Test schlägt, zeigt das folgende Video. Laut Hersteller braucht es nicht lange, um das Rad zu beherrschen.

Strom tanken an der heimischen Steckdose

Bei jedem Bremsen wird übrigens Energie zurückgewonnen und der Akku lädt sich automatisch wieder etwas auf. Insgesamt reichen 1,5 Stunden an einer herkömmlichen Steckdose, um das 12 Kilogramm leichte Funsport-Gerät komplett mit Strom aufzuladen. Bei voller Ladung kann man über eine Stunde unterwegs sein (ca. 8 – 16 Kilometer, je nach Geschwindigkeit, Gewicht und Umgebung). Bis zu 16 Kilometer pro Stunde kann der 1.500 Watt starke Elektromotor also beschleunigen. Preislich liegt das Solowheel derzeit bei ca. 1.900 Euro. Schutzausrüstung empfohlen. Wie sind Eure Erfahrungen mit neuen Strom-Rädern jeglicher Art?

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie