E-Lifestyle  

1. August 2013

Strombetrieben: E-Bikes im Vergleich

Der traditionelle Drahtesel hat bei einigen schon ausgedient – gehört die Zukunft den E-Bikes? | Bild: photocase

Der traditionelle Drahtesel hat bei einigen schon ausgedient – gehört die Zukunft den E-Bikes? | Bild: photocase

Sommerzeit – Fahrradzeit. Wer keine Lust hat, selbst in die Pedale zu treten, für den bieten Elektrofahrräder eine Alternative zum traditionellen Drahtesel. Elektromobilität ist nach wie vor gefragt, doch die Auswahl ist groß und die Entscheidung für das richtige Elektrorad fällt vielen schwer. Es gibt zahlreiche Unterschiede und nicht jedes Bike ist für jeden Einsatzzweck gleich gut geeignet. Auch die Kosten gehen stark auseinander. Höchste Zeit also für ein wenig Licht im Dunkeln!

Pedelec, schnelles Pedelec oder E-Bike?

Unabhängig vom Hersteller kann das Elektrorad drei Kategorien zugeordnet werden: der Kategorie Pedelec, schnelles Pedelec (auch S-Klasse genannt) und E-Bike. Das Pedelec bietet Unterstützung mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt und das bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Danach schaltet sich der Antrieb ab und es ist reine Eigenleistung gefragt. Deshalb zählt es in Deutschland noch zu den Fahrrädern. Schnellere Elektrofahrräder wie die S-Klasse und das E-Bike erreichen eine Motorleistung von bis zu 500 Watt und gehören damit schon in die Kategorie der Mofas. Das heißt: Für sie benötigt man sowohl einen Führerschein als auch eine Versicherung. Außerdem darf man mit diesen Modellen nur auf der Straße unterwegs sein und nicht etwa auf dem Radweg.

E-Mobility für jeden Geschmack

Neben der verschieden starken elektrischen Unterstützung sorgen auch die Akkuleistung und die Bauart für Unterschiede zwischen den Elektrofahrrädern:

Akkuleistung

In der Regel schafft ein herkömmliches E-Bike etwa 40 bis 60 Kilometer – für Kurzstrecken in der Stadt ist das vollkommen ausreichend. Wer mit dem Rad längere Touren beispielsweise im Urlaub plant und sich deshalb mehr Leistung wünscht, muss jedoch einiges draufzahlen: Hochleistungsbatterien steigern die Reichweite auf 140 Kilometer, kosten aber auch doppelt so viel. Allein für den Akku muss man in diesem Fall mehrere Hundert Euro hinblättern. Der Preis für ein Rad dieser Klasse kann je nach Hersteller sogar bei stolzen 5.400 Euro liegen.

Bauart

Wie flexibel will ich mit meinem Elektrorad sein? Soll das Rad mitgenommen werden, zum Beispiel ins Büro oder auf weiteren Strecken in der Bahn, eignen sich Mini- oder Klappräder, die leicht transportiert werden können. Sie sind handlich oder können sogar zusammengelegt werden, sodass Fahrstühle, Kellertreppen und Kofferräume kein Problem sind. Damit spart man nicht nur Platz, sondern auch Geld: Mit Preisen um die 1.600 Euro ist das E-Faltrad vergleichsweise günstig.

Elektrofahrräder im Test

Einen Überblick über das derzeitige Angebot und die Kosten gibt ein aktueller Testbericht, in dem 37 Elektrofahrräder auf Herz und Nieren geprüft wurden. Auch der eBikeFinder unterstützt bei der Suche nach dem richtigen Elektrorad für den heißen Sommer.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie