Tag Archive: Wasser

Das Dorf der Zukunft | EFFEKT
11. Januar 2017

Das Dorf der Zukunft

Eine rasant wachsende Weltbevölkerung, Verstädterung, Ressourcenknappheit, die globale Ernährungskrise und ein viel zu hoher CO2-Ausstoß sind nur einige der Herausforderungen, denen wir uns in Zukunft stellen müssen. Der holländische Projektentwickler ReGen Villages hat mit dem dänischen Architekturbüro EFFEKT ein Dorf der Zukunft entworfen, das diesen Problemen entgegentreten kann.

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9. Dezember 2013

Grösstes Wellenkraftwerk der Welt – Blauer Ökostrom aus dem Meer

Schluckspecht: Der Wellenfänger „Oyster“ vor der Küste Schottlands erzeugt Ökostrom | Bild: Aquamarine Power

Schluckspecht: Der Wellenfänger „Oyster“ vor der Küste Schottlands erzeugt Ökostrom | Bild: Aquamarine Power

Die Erde heißt nicht umsonst der „blaue Planet“, immerhin ist sie zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Welch enormes Energiepotenzial in diesem Element steckt, zeigt zum Beispiel Norwegen sehr deutlich. Das Land deckt mittlerweile 99 Prozent seines Strombedarfs allein durch Wasserkraftwerke ab, die im Übrigen auch den Ökostrom von 123energie erzeugen. Auch Schottland hat beste Voraussetzungen, um aus den Wellen an der Küste umweltfreundlichen Strom zu gewinnen. Und weltweit bestehen bereits 16 Prozent des gesamten Stroms aus der Kraft der Meere. Die Tendenz soll weiter steigen.

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29. November 2013

Erhöhung der EEG-Umlage in 2014 – Daten und Fakten

Der Fall „Ökostrom“ neu aufgerollt: So sieht die EEG-Umlage in 2014 aus | Bild: glückimwinkl / photocase.com

Der Fall „Ökostrom“ neu aufgerollt: So sieht die EEG-Umlage in 2014 aus | Bild: glückimwinkl / photocase.com

Die EEG-Umlage, also die Umlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Förderung der erneuerbaren Energien, steigt zum Jahreswechsel erneut. Von 5,28 Cent auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde. So hat es die Bundesregierung beschlossen. Die Höhe haben die vier deutschen Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und transnetBW errechnet.

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3. April 2013

Offshore-Trend: Energie-Inseln als Ökostromquelle

Geformt wie eine Boje wird das Windrad zum Stehauf-Männchen | Quelle: Shutterstock / Mary Ann Tardif

Geformt wie eine Boje wird das Windrad zum Stehauf-Männchen | Quelle: Shutterstock / Mary Ann Tardif

Derzeit versorgen 68 Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee die Bundesrepublik mit Ökostrom. Bis 2030 soll die an das Stromnetz angeschlossene Offshore-Leistung jedoch um das 90-fache gesteigert werden: 25.000 Megawatt sind das Ziel, zu Beginn dieses Jahres waren lediglich 280 Megawatt angeschlossen. Doch die Errichtung von Windrädern auf dem offenen Meer kostet viel Zeit und Geld. Der Transport und eine feste Verankerung sind im Vergleich zum Aufbau an Land sehr aufwändig. Außerdem müssen die Anlagen für besondere Anforderungen wie Stürme und hohe Wellen konzipiert sein. So können die schweren Türme nur bei bis zu 50 Metern Wassertiefe installiert werden, damit sie der rauen See Stand halten und trotzdem wirtschaftlich bleiben.

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11. Januar 2013

Comeback der Urzeitgiganten: Dino-Design bringt Ökostromerzeugung auf Zack

Vorbild Dino? Leise Ökostromerzeugung durch gezackte Windturbinen | Bild: Photocase/vodoo!

Vorbild Dino? Leise Ökostromerzeugung durch gezackte Windturbinen | Bild: Photocase/vodoo!

Die Nutzung von Windkraft zur Stromerzeugung boomt. Im letzten Jahr lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland bei etwa 23 Prozent – der Wind stellt dabei die wichtigste Ressource für den Ökostrom dar, dicht gefolgt von Biomasse, Sonne und Wasser. Allein in der Bundesrepublik stehen rund 23.000 Windkraftanlagen. Mit bis zu 75 Meter langen Rotorblättern erzeugen diese aber nicht nur jede Menge Energie, sondern auch ordentlich Lärm, vor allem auf dem Festland.

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5. April 2011

Gas – was ist es, woher kommt es und wie viel kostet’s

Gas – und seine unendlichen Möglichkeiten | Bild: photocase | bobot

Gas – und seine unendlichen Möglichkeiten | Bild: photocase | bobot

Heizung, Waschmaschine, Trockner, Kochfeld, Ofen – viele Geräte, die oft elektrisch betrieben werden, können auch mit Gas laufen. Sogar Autos fahren mit Gas und das Tankstellennetz für Gasfahrzeuge wächst. Das gängigste Gas für die Energiegewinnung und Versorgung des Haushaltes ist Erdgas. Die Gaslieferung funktioniert über ein deutschlandweites, unterirdisches Netz. Bis es bei uns ankommt, hat Erdgas schon einen langen Weg hinter sich: Lassen seismische und geophysikalische Messungen das Vorkommen von Lagerstätten vermuten, wird mit einer Aufschlussbohrung ermittelt, ob Erdgas vorhanden und eine Förderung wirtschaftlich rentabel ist. Diese Probebohrungen erreichen heute Tiefen von bis zu 7.000 Metern. Und nicht immer ist man dabei erfolgreich: Trotz aller Vorarbeiten kommen auf eine erfolgreiche Bohrung durchschnittlich drei Fehlbohrungen. Im Münsterland wurden umstrittene Probebohrungen kürzlich unterbrochen. Nach der Bohrung macht es das riesige Netz von Pipelines in Europa möglich, das Erdgas bis in die Haushalte zu liefern.

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9. Dezember 2010

Schiefergas – Alternative zum konventionellen Erdgas?

Die Welt im Shale Gas-Rausch

Schieferstein | Foto: shutterstock / Stephen Bonk

Schieferstein | Foto: shutterstock / Stephen Bonk

Durch eine spezielle Bohrtechnik wird das Shale Gas, zu Deutsch Schiefergas, gewonnen. Und längst ist darüber eine Art Goldrausch bzw. Gasrausch ausgebrochen. In Amerika haben die Bohrungen Tradition seit 1821. Dort stammen schon jetzt 10 Prozent der Gasproduktion aus Shale Gas-Lagerstätten. Experten rühmen die weltweiten Schiefergasressourcen (rund 453 Billion Kubikmeter) als Übergangslösung, um mögliche Versorgungsengpässe zu puffern. Schließlich bedeutet Gasförderung im eigenen Land Unabhängigkeit von Gasimporten. Außerdem wird die unkonventionelle Gasressource durch steigende Gaspreise immer rentabler.

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