Tag Archive: Windkraftanlage

23. April 2015

Schön, leise und urban: Windbäume zur Ökostromerzeugung

Jérôme Michaud-Larivière, Gründer von NewWind, mit Rotorblatt | Bild: NewWind / L’Arbre à Vent®

Jérôme Michaud-Larivière, Gründer von NewWind, mit Rotorblatt | Bild: NewWind / L’Arbre à Vent®

Ein Baum, der seine Blätter nie verliert und dazu auch noch fast geräuschlos sauberen Strom produziert: klingt erst einmal nach einer guten Sache! Es ist die Erfindung des Franzosen Jérôme Michaud-Larivière und seinem Startup NewWind.

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12. März 2015

Grüne Welle der Ökostromerzeugung: Wellenkraftwerk NEMOS will Wasser- mit Windkraft verbinden

Mehr Power durch die Kopplung von Wind- und Wasserkraft | Bild: NEMOS http://www.nemos.org/presse/

Mehr Power durch die Kopplung von Wind- und Wasserkraft | Bild: NEMOS
http://www.nemos.org/presse/

Wer bei NEMOS an einen Clownfisch denkt, ist schon einmal auf der richtigen Spur oder besser gesagt: im richtigen Element. Genau genommen geht es um die Nutzung des Energiepotenzials von Meereswellen in Offshore-Windparks zur Stromerzeugung – kurz NEMOS. Es ist der Name eines Start-ups, das der deutsche Wirtschaftsingenieur und Segelprofi Jan Peckolt, 33, gründete. Mit seinem zwölfköpfigen Team entwickelte er ein revolutionäres Wellenkraftwerk.

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27. November 2014

Windkraft rot-weiss: Neues Radarsystem gegen das Dauerblinken an Windrädern

Wenn Rotlicht an den Rotoren die Nachbarn rotieren lässt: Neue Lösungen sind gefragt | Bild: Andreas Birresborn / Dirkshof

Wenn Rotlicht an den Rotoren die Nachbarn rotieren lässt: Neue Lösungen sind gefragt | Bild: Andreas Birresborn / Dirkshof

Wer in unmittelbarer Nähe von Windkraftanlagen wohnt, hatte bisher mit dem Lärm der Rotoren zu kämpfen. Doch im Bereich Schallschutz wurden große Fortschritte erzielt: So sind bei neuen Windkraftanlagen in der Regel Getriebe, Generator sowie Lüftungsschächte mit Schalldämpfung ausgestattet, sodass die wahrnehmbaren Geräuschemissionen durch das Hintergrundrauschen von Verkehr, Industrie und dem lokalen Wind sogar übertönt werden. Auch versprechen einige neue Forschungsprojekte, die sich gerade in einer Testphase befinden, positive Ergebnisse: zum Beispiel die sogenannten „DinoTails“. Das sind Zackenleisten in Form eines Dinosaurier-Schwanzes, die an die Rotorblätter bestehender Anlagen montiert werden können. Sie unterbrechen starke Luftströmungen und unterbinden somit die Lärmentwicklung.

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23. Oktober 2014

Wind of Change von Hamburg bis Huambo: Messe WindEnergy 2014

Wind setzt Energie frei. Das wussten die Scorpions schon in den Neunzigern. Und erst kürzlich betonte dies nochmal Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Hamburg zum Auftakt der weltweit größten Windenergiemesse, der WindEnergy Hamburg. 1.200 Aussteller aus 30 Ländern zeigten, was sie der Energiewende gern mit auf den Weg geben würden; nämlich am liebsten einen Wiederaufschwung: Nach Jahren des Windenergie-Hypes herrschte im letzten Jahr eine internationale Flaute. Nur 36 Gigawatt Windenergie-Leistung wurden neu installiert. Ein Rückgang des Weltmarktes um rund 20 Prozent. Aber das soll sich nach Expertenmeinung wieder ändern. Besonders an Land und bis hinunter nach Afrika.

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3. April 2013

Offshore-Trend: Energie-Inseln als Ökostromquelle

Geformt wie eine Boje wird das Windrad zum Stehauf-Männchen | Quelle: Shutterstock / Mary Ann Tardif

Geformt wie eine Boje wird das Windrad zum Stehauf-Männchen | Quelle: Shutterstock / Mary Ann Tardif

Derzeit versorgen 68 Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee die Bundesrepublik mit Ökostrom. Bis 2030 soll die an das Stromnetz angeschlossene Offshore-Leistung jedoch um das 90-fache gesteigert werden: 25.000 Megawatt sind das Ziel, zu Beginn dieses Jahres waren lediglich 280 Megawatt angeschlossen. Doch die Errichtung von Windrädern auf dem offenen Meer kostet viel Zeit und Geld. Der Transport und eine feste Verankerung sind im Vergleich zum Aufbau an Land sehr aufwändig. Außerdem müssen die Anlagen für besondere Anforderungen wie Stürme und hohe Wellen konzipiert sein. So können die schweren Türme nur bei bis zu 50 Metern Wassertiefe installiert werden, damit sie der rauen See Stand halten und trotzdem wirtschaftlich bleiben.

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1. August 2011

Wenn dem Wind die Puste ausgeht – Windenergie im Hochsommer

Hochsommer ist nichts für Windkraftanlagen | Bild: photocase / cw-design

Hochsommer ist nichts für Windkraftanlagen | Bild: photocase / cw-design

150 Meter Stahl ragen in den blauen Himmel. Perfektes Badewetter. Nur die Windkraftanlagen haben nichts zu lachen. Die Rotorblätter drehen sich schwerfällig in der Hitze. Sie drehen immer langsamer. Und plötzlich – nichts geht mehr. Pusten hilft nichts. Schließlich braucht eine Windkraftanlage mindestens 3 m/s Windgeschwindigkeit, um sich zu drehen. Was nun? Steht ohne Wind die Welt tatsächlich still?

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