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Picknicken – ohne der Umwelt einen Korb zu geben. Bildquelle: Radu Bercan / photocase.com
Picknicken – ohne der Umwelt einen Korb zu geben. Bildquelle: Radu Bercan / photocase.com
6. Juli 2018

Tipps für ein Picknick im Grünen

Hält Dich auch nichts mehr in der Wohnung, sobald die Temperaturen steigen? Egal ob ins Freibad, den Park, an den See, Hauptsache in die Natur. Und was gibt es schöneres, als ein Picknick im Grünen mit Freunden? Im Folgenden findest Du einige Tipps für einen Ausflug, der Dich und die Umwelt glücklich macht.

Der beste Ort für’s Picknick

Da picknicken nicht überall erlaubt ist, solltest Du Dich vorher über Dein Picknickziel informieren. Als Faustregel gilt grundsätzlich: Picknicken in städtischen Parks und Grünflächen ist erlaubt, andernfalls weißt Dich entsprechende Beschilderung darauf hin. Genau andersherum ist es bei Naturschutzgebieten und denkmalgeschützten Parkanlagen: Hier herrscht grundsätzlich Grill- und Picknickverbot.
Hast Du Dir schon überlegt, wie zu Deinem Picknickplatz kommst? Ob zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln – das Auto solltest Du bei der Anreise besser stehen lassen.
Je besser Du die Gegebenheiten vor Ort kennst, desto genauer kannst Du planen: Verfügt Dein Picknickplatz etwa über Baumbestand, ist Sonnenschutz inklusive – das spart schon mal den Sonnenschirm. Sind eine Grillstelle, ein Trinkbrunnen und ein stilles Örtchen vorhanden? Gibt es einen Kiosk für Getränkenachschub? All das kann für die Auswahl Deines Picknickplatzes entscheidend sein.

Neben einem vollen Picknickkorb ist auch ein voller Akku nie verkehrt, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein: Damit Dir beim Schnappschuss von Deinem Bilderbuch-Picknick nicht vorzeitig der Akku ausgeht, hier einige Tipps, mit denen Du die Laufzeit Deines Handy verlängerst.

Umweltfreundlich brutzeln beim Picknicken

Taschengrills sind immer schnell zur Hand, wenn in der Natur gegrillt werden soll, sind aber für einen kleinen ökologischen Fußabdruck wenig geeignet. Jedoch: Einen mobilen Picknickgrill kannst Du immer wieder benutzen.

Die sauberste Lösung ist natürlich ein Solargrill – da die gängigen Modelle zum Grillen einen wolkenfreien Sommertag benötigen und zum anderen die Ausmaße einer mittleren Satellitenschüssel haben, sind sie zugebenermaßen für ein Picknick derzeit noch wenig geeignet.

Auf ein gepflegtes BBQ musst Du trotzdem nicht verzichten: Mit nachhaltigen Alternativen zu Grillanzünder und Grillkohle lässt Du auch beim Umweltschutz nichts anbrennen. Wenn Du jetzt ganz heiß auf mehr Infos rund um den Rost bist – weiteres zu diesem Thema findest Du in diesem Blogbeitrag.

Was kommt in den Picknickkorb

Von Deinem Picknick sollen nur schönen Erinnerungen und keine Hinterlassenschaften in der Natur übrigbleiben? Dann haben wir Tipps für ein müllreduziertes Picknick:

  • Einweggeschirr aus Plastik ist alles andere als nachhaltig. Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen, mit denen Du Plastikmüll umgehst, denn kompostierbares Einweggeschirr findest Du z.B. hier oder hier ist zu 100 % abbaubar.
  • Verwende doch statt Alu- und Frischhaltefolie ein Wachstuch. Das sieht nicht nur schöner aus, hält den Proviant genauso frisch und Du kannst es auch beim nächsten Picknick wieder benutzen. Behältnisse aus Edelstahl sind nicht nur besser für die Natur, sondern auch für Deine Gesundheit, da Plastikboxen Chemikalien an die Lebensmittel weitergeben können.
  • Dass bei Deinem Picknick nur selbstgemachtes auf die Decke kommt, ist natürlich Ehrensache! Wenn Du dabei noch auf saisonale und regionale Zutaten achtest, hast Du auch die Kür für dein nachhaltiges Picknick mit Bravour gemeistert.
In diesem Sinne: Happy Picknicking !

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie