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Bildquelle: Jonathan Schöps / photocase.de
Bildquelle: Jonathan Schöps / photocase.de
5. Dezember 2017

Weihnachtsbeleuchtung: Tipps zum Kostensparen

Wer liebt sie nicht, die glänzenden Weihnachtslichter im und um das Eigenheim herum. Die Devise beim Dekorieren lautet oft: Mehr ist mehr. Das Erwachen kommt dann meist mit der Stromrechnung: Denn von der Adventszeit bis zu den Heiligen Drei Königen verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt für seine Weihnachtsbeleuchtung die Hälfte des Stroms, den man sonst im gesamten Jahr für die Beleuchtung benötigt! Wie man zur Weihnachtszeit die Stromkosten reduzieren kann, zeigen wir Euch hier:

LED-Weihnachtsbeleuchtung

Wer momentan auf der Suche nach neuen Lichterketten oder Lichterfiguren wie Rentieren oder Schlitten ist, sollte Ausschau nach LED-Weihnachtsbeleuchtung halten. Diese verbraucht im Vergleich zu einer Leuchtausstattung mit Glühlampen bis zu 80 Prozent weniger Strom! Zudem sind die Leuchtdioden bis zu 20 Mal langlebiger. Das sind aber nicht die einzigen Vorteile: LED-Lichter werden nicht heiß und es gibt sie in vielen verschieden Farben. So kann man seinen Deko-Ideen für das Eigenheim freien Lauf lassen.

Energiesparklassen bei der Weihnachtsbeleuchtung

Schon gewusst, dass es auch bei der Weihnachtsbeleuchtung Energiesparklassen gibt? Diese erkennt man an der sogenannten EU-Energieverbrauchs-Kennzeichnung. Anhand eines Buchstaben kann man erkennen, wie energieeffizient die Lichterkette ist: Ist das Produkt mit einem „A“ oder „B“ gekennzeichnet, besitzt sie ein hohes Energiesparpotential. Ist hingegen ein „C“, „D“ oder „E“ abgebildet, verbraucht die Beleuchtung mehr Energie und ist ineffizienter.

Weniger ist manchmal mehr – auch an Weihnachten

Spart nicht nur viel Arbeit, sondern auch Strom: Statt das ganze Heim wie eine Disco-Kugel zu erleuchten, einfach weniger und gezielt Lichterketten anbringen. Das hat zwei Vorteile: Zum einen wird deutlich weniger Energie verbraucht – und zum anderen schafft man so eine schönere Atmosphäre, indem man mit vereinzelter Weihnachtsbeleuchtung Akzente setzt. Denn weniger ist manchmal eben doch mehr :).

Auch die Weihnachtsbeleuchtung braucht ein Timing

Eine Lichterkette, die circa fünf Wochen in Betrieb ist, verbraucht in etwa so viel Strom, wie ein sparsamer Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr! Eine kostensparende Alternative sind die klassischen Zeitschaltuhren: Diese werden zwischen Lichterkette und Steckdose geschaltet und sorgen dafür, dass die Beleuchtung nur in der programmierten Zeit mit Strom versorgt wird. Eine gute Lösung!

Weg von der Glühbirne, hin zur Energiesparlampe

Benutzt Ihr allgemein Zuhause noch Glühbirnen? Dann solltet Ihr spätestens jetzt auf Energiesparlampen umsteigen. Glühbirnen sind nicht nur ineffizient, da sie nur fünf Prozent des Stroms in Lichtenergie umwandeln. Sie haben auch einen wesentlich höheren Stromverbrauch und nur ein Zehntel der Lebensdauer einer Energiesparlampe.

Vorbeugen statt Nachzahlen

Sich also schon Gedanken zu machen, bevor man seine Lichterketten kauft, lohnt sich!
Mit ganz einfachen Kniffs spart man so in der Weihnachtszeit viel Energie – und lässt sein Heim guten Gewissens im weihnachtlichen Glanz erstrahlen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie