Know-how  

3. November 2010

Wie berechnet man Stromkosten?

Zunächst schaut man, welcher Verbrauch auf der letzten Jahresabrechnung in Kilowattstunden angegeben ist. Die Zahl auf der Rechnung entspricht dem tatsächlichen Verbrauch, der innerhalb eines Jahres angefallen ist. Gesetz dem Fall, dass keine Mitbewohner dazugekommen sind oder man nicht seit letzter Woche ein Elektroauto im Wohnzimmer an der Steckdose lädt, bietet der Wert also eine sehr zuverlässige Basis für die Berechnung. Den Verbrauch aus dem letzten Jahr multipliziert man dann mit den Kosten in Cent für eine Kilowattstunde des neuen Angebots.

Beispielsweise 4.000 Kilowattstunden (kWh) x 20 Cent Arbeitspreis, den der Wunschtarif kostet – sind zusammen rund 800 Euro. Der Arbeitspreis, den jede Kilowattstunde kostet, setzt sich wiederum aus staatlichen Abgaben, Netzentgelten und Beschaffungskosten zusammen (siehe auch hier) . Zu diesen Kosten kommt noch der Grundpreis des Anbieters dazu. Dieser ist nicht vom Stromverbrauch abhängig und deckt beispielsweise die Gebühren für Fixkosten wie Messeinrichtungen (bspw. Zähler) oder die Vertriebskosten ab. Eine zusätzliche Bonuszahlung, die einige Stromanbieter beispielsweise beim Anbieterwechsel gewähren, wirkt sich positiv auf die Gesamtsumme aus.

Über den Tarifrechner lässt sich am einfachsten herausfinden, wie hoch der eigene Verbrauch ist.

Über den Tarifrechner lässt sich am einfachsten herausfinden, wie hoch der eigene Verbrauch ist.

Die Höhe des Gesamtspreises variiert außerdem noch je nach Tarif und Zahlungsweise – so ist es möglich, dass sich bei einem längeren Zahlungszyklus (wie bei einem jährlichen Abschlag) und einer längeren Vertragslaufzeit noch ein paar Euro einsparen lassen.

Was bei dieser Rechnung herauskommt, gibt Aufschluss darüber, was im nächsten Jahr auf der Rechnung stehen kann – und ob sich ein Anbieterwechsel lohnt. Einfach mal mit dem derzeitigen Preis vergleichen. Wer das alles nicht allein durchrechnen will, kann auf einen Tarifrechner für den Kostenvergleich zurückgreifen. Wie bei 123energie – hier werden die Tarife von 123energie mit denen des lokalen Grundversorgers verglichen. Deshalb muss man auch die Postleitzahl angeben. Und die mögliche Ersparnis ist auf einen Blick erkennbar.

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Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie