Know-how  

20. Dezember 2010

Wie entsorge ich Energiesparlampen richtig?

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...?istockphoto: videophoto

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...?istockphoto: videophoto

Energiesparlampen enthalten etwa 2 Milligramm Quecksilber. Aus umwelt- und gesundheitstechnischen Gründen haben sie daher im normalen Hausmüll oder im Altglascontainer nichts zu suchen. An bundesweit über 2.200 gewerblichen Sammelstellen und kommunalen Wertstoffhöfen können Verbraucher ihre alten Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren nach dem Elektrogerätegesetz (ElektroG) kostenlos abgeben. Die Anzahl der Sammelstellen hat sich seit August 2009 verdoppelt. Auf der Homepage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kann jeder Verbraucher seine Postleitzahl eingeben und bekommt den nächstgelegenen Abgabeort sofort angezeigt.

Bisher werden laut DUH allerdings nur etwa 10 Prozent der Lampen von privaten Haushalten umweltgerecht entsorgt. Der Grund: Die Sammelstellen sind meist weit vom Wohnort entfernt oder haben selten geöffnet. Eher unpraktisch also.

Was viele aber nicht wissen: Inzwischen gibt es Schadstoffmobile, die mehrmals im Jahr durch die Stadtteile fahren und Sondermüll entgegennehmen. Die Zahl der Händler und öffentlichen Einrichtungen wie Supermärkte, Drogerien, Bau- und Elektromärkte, die diesen Müll im Laden abnehmen, nimmt ebenso zu – allerdings laut einer aktuellen Studie der Deutschen Umwelthilfe nur sehr schleppend. Die DUH setzt sich daher für eine gesetzliche Regelung ein. Exemplarische Vorreiter sind Hagebaumarkt und Kaufland, die in einigen Filialen Sammelboxen aufgestellt haben. Ebenso die Drogeriekette Budni in Hamburg.

Ein kritisches Video zu Energiesparlampen haben wir hier gefunden.

Und übrigens: Es wird kräftig geforscht, die Problematik der üblichen Energiesparlampen zu umgehen, z.B. mit dimmbaren Energiesparlampen, LEDs oder OLEDs.

Stichwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kategorisiert in:

Dieser Artikel wurde verfasst von 123energie