5 Tipps: So sparst du Energie und schützt das Klima

Wer Energie spart, spart Geld. Und kann gleichzeitig ein Stück zum Klimaschutz beitragen. Wir präsentieren fünf schlaue Alltagstipps für Energiesparfüchse und Weltretter.

Energiesparend die Welt retten – wie geht das?

Du runzelst noch die Stirn darüber, wie Energiesparen im eigenen Haushalt und der Schutz des Weltklimas zusammenhängen? Im Prinzip ist es ganz einfach: Um Strom, Wärme oder Bewegungsenergie zu produzieren, werden in Deutschland trotz Energiewende zum größten Teil Kohle, Öl und Gas genutzt. Das sind kohlenstoffhaltige Energieträger, bei deren Verbrennung Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird. CO2  gilt als Hauptverursacher des Klimawandels. Du hast deutlich Einfluss darauf, wieviel CO2 insgesamt in die Atmosphäre gelangt, z. B., indem Du klimabewusst einkaufst und Energie in den eigenen vier Wänden sparst.

Fünf simple Energiespartipps für den Alltag

Die Heizung nicht voll aufdrehen, LED-Birnen nutzen, beim Kauf von Elektrogeräten auf den Energieverbrauch achten – solche Tipps werden schon länger verbreitet . Aber kennst Du schon die nächsten fünf?

1. Einkaufen: Nachfüllpacks und große Flaschen

Je mehr Verpackung, desto mehr Energie wird in der Herstellung und Entsorgung verbraucht. Greif also zum Nachfüllpack! Auf den Liter und das Kilo hochgerechnet ist das auch günstiger. Das gilt nicht nur für die Flüssigseife im Bad, sondern auch für Saft und Wasser: Kauf lieber eine 1,5-Liter-Flasche als die kleine 0,5-Version. Noch besser: Schließe Dich der Zero-Waste-Bewegung an!

2. Küchengeräte: Wasserkocher und Mikrowelle

Nutze den Wasserkocher anstatt den Herd für Tee oder die Erhitzung von Nudelwasser. Fülle nur soviel Wasser ein, wie Du wirklich benötigst. Denn, je mehr Wasser im Kocher, desto mehr Strom wird zum Erhitzen verbraucht. Die Mikrowelle solltest Du nur anschalten, wenn es unbedingt sein muss. Sie hat einen sehr hohen Stromverbrauch. Lasse z. B. gefrorene Lebensmittel ein paar Stunden vor dem Kochen von alleine auftauen anstatt in der Mikrowelle.

3. Kühlschrank: Lebensmittel runterkühlen lassen und gut einpacken

Gerichte, die noch heiß sind, müssen abkühlen, bevor Du sie in den Kühlschrank räumst. Dann verbraucht er weniger Energie, um die Nahrungsmittel herunterzukühlen. Lebensmittel außerdem immer gut verpackt kühlen und gefrieren, sonst wird aus dem Wasser, das sie enthalten, schnell Reif. Je dicker die Reif- bzw. Eisschicht, desto höher der Stromverbrauch.

4. Waschen: Trommel voll, Trockner leer

Lass die Waschmaschine nur laufen, wenn Du die Trommel vollkriegst. So wäschst Du insgesamt seltener und sparst Strom. 30 bis 40 Grad reichen übrigens meistens aus. Im Vergleich zu einem Waschgang bei 60 Grad sparst Du hier 35 bis 40 Prozent Strom! Noch mehr sparst Du, wenn Du auf die Vorwäsche und den Trockner verzichtest – letzterer ist ein noch größerer Stromfresser als die Waschmaschine. Trockne Deine Wäsche einfach an der frischen Luft oder in der Waschküche.

5. Büro: Mut zum Off-Schalter

Für die Elektrogeräte zu Hause gilt schon längst: Der Standby-Modus von TV, Stereoanlage und Co. verbraucht über die Zeit viel Strom und ist damit tabu. Gleiches gilt auch fürs Büro: Schalte einfach den Computermonitor aus, anstatt den Bildschirmschoner laufen zu lassen. Funktioniert natürlich auch bei Drucker, Scanner, Aktenvernichter und Co.

Energie sparen und Klima retten – Step by step

Alles ein bisschen viel Umstellung auf einmal? Am besten, Du schnappst Dir zwei bis drei Tipps und setzt diese konsequent um. Wenn Du die neuen Angewohnheiten fest in Deinen Alltag integriert hast, geht’s weiter mit den nächsten Tipps. Auch eine Möglichkeit: Nimm Dir für jeden Monat einen Tipp vor. Am Ende des Jahres wirst Du nicht nur einen Batzen Geld gespart haben, sondern auch um ein gutes Klimaschutzgewissen reicher sein.

Stichwörter: Energiewender
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