Chinas grüne Wende

China und Nachhaltigkeit – zwei Worte, die Du wahrscheinlich nicht auf Anhieb miteinander in Verbindung bringst. Doch in der Volksrepublik hat ein Umdenken eingesetzt.

Klimaschutz und Energieeffizienz bekommen immer mehr Bedeutung und wirtschaftlicher Erfolg wird zunehmend grünen Zielen unterordnet: Die Schließung von Garküchen, maroden Kohlekraftwerken und das Zurückfahren der Stahlproduktion sind nur ein Teil der Maßnahmen. Bereits im Jahr 2015 fasste die chinesische Regierung den Plan, bis 2025 die Kohleemissionen um ein Fünftel zu senken und den CO2-Ausstoß der verarbeitenden Industrie um 40 Prozent zu reduzieren.

China stellt seine Industrie um: Nachhaltige Energie statt Kohlekraft

Geplant ist die Investition von mehr als 360 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien und der kontinuierliche Ausbau dieses Industriezweiges. Schon jetzt ist China beim Ausbau der Solar- und Windenergie an der Weltspitze.

China stoppt den Müllimport

Das sich China nun zunehmend für grüne Ziele einsetzt, werden auch die Länder zu spüren bekommen, die bis dato von Chinas laxer Haltung zu Nachhaltigkeitsfragen profitiert haben: China war jahrelang der größte Importeur der westlichen Abfälle: Teilweise landeten bis zu 70 Prozent des weltweiten Elektroschrotts und Plastikmülls in der Volksrepublik.
Seit letztem Jahr ist damit Schluss.

Chinas grüner Plan für die Welt: Die neue Seidenstraße

Das China nach wie vor für Superlative zu haben ist, zeigt dieses Großprojekt:
Der Aufbau eines Infrastrukturnetzes, das eine Verbindung über den Land- und Seeweg zu verschiedenen Teilen Asiens, Afrikas und Europas schaffen soll.

Kann China seine Pläne einhalten und das Projekt bis ins Jahr 2049 umsetzen, könnte das nicht nur die globale Infrastruktur nachhaltig verändern, nach Schätzungen würde dies auch die weltweiten Investitionen in Energieinitiativen befördern. 

Chinas grüne Mauer: Das größte Aufforstungsprogramm der Welt

Die chinesische Mauer ist Dir bekannt. Aber hast Du auch schon von Chinas grüner Mauer gehört? Hinter dem Namen verbirgt sich ein ehrgeiziges Projekt: Eine 700 Kilometer lange Schutzmauer aus Bäumen.
Wurde die Chinesische Mauer seinerzeit errichtet, um die einfallenden Mongolen abzuwehren, dient der grüne Schutzwall einem ganz anderen Zweck: Der Bekämpfung der Wüstenbildung und der globalen Erwärmung.

Denn die Wüste ist auf dem Vormarsch und bringt bei ihrem Vorrücken Sandstürme mit sich, besonders die Regionen im Norden sind von der sich ausbreitenden Trockenheit betroffen.
Das Projekt soll noch bis 2050 fortgeführt werden. Bis dahin sollen rund 350.000 Quadratkilometer bepflanzt werden.

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