Rebound-Effekt: wenn die Energieeffizienz ins Leere läuft

21 Mai

Die Kosten kommen zurück: wenn hohe Energieeffizienz zum Bumerang wird | Bild: Shutterstock/Mekt

Die Kosten kommen zurück: wenn hohe Energieeffizienz zum Bumerang wird | Bild: Shutterstock/Mekt

 

Erneuern, Senken, Optimieren. Deutschland ist im Energiesparfieber. Effizienz ist das Schlüsselwort, dabei soll mit möglichst geringem Energieaufwand ein maximaler Nutzen erzielt werden. Die logische Konsequenz: weniger Energiekosten bei gleichem Komfort. Wäre da nicht der sogenannte Rebound-Effekt. Effizientere Haushaltsgeräte, sparsamere Autos oder gedämmte Häuser führen in der Regel zu sinkenden Kosten. Diese wiederum können zu Änderungen im Nutzungsverhalten der Verbraucher hervorrufen. Etwa wenn die energieeffiziente Waschmaschine aufgrund des sparsamen Betriebs öfter angestellt wird. Dadurch wird die geplante Energieeinsparung teilweise oder sogar ganz kompensiert. Diese paradoxe Erscheinung wird als „Rebound“ bezeichnet, was übersetzt so viel bedeutet wie Wende oder Abprall.

Stromeinsparungen werden zum Bumerang

Ein gutes Beispiel ist das Verkaufsverbot der Glühlampe. Die finanziellen Vorteile, die Energiesparleuchten durch ihren geringen Stromverbrauch erzielen sowie die Gewissheit, dass diese effizienter arbeiten, können zu einem nachlässigeren Umgang mit Licht führen. So treten Rebound-Effekte auf, falls die Beleuchtungsdauer erweitert oder die Zahl der eingesetzten Lampen erhöht wird. Die tatsächliche Einsparung ist dann niedriger als erwartet.
Ersetzt ein Haushalt beispielsweise zwölf Lampen, die täglich im Schnitt zwei Stunden genutzt werden, durch Energiesparlampen, bedeutet dies auf ein Jahr hochgerechnet eine potenzielle Energieeinsparung von circa 412 kWh. Werden die Lampen jedoch aufgrund der Einsparung jeden Tag durchschnittlich zwei Stunden länger angelassen, beträgt diese am Ende des Jahres nur noch etwa 298 kWh. Es wurden also nur 72 Prozent der erwarteten Einsparpotenziale realisiert, demnach ist ein Rebound-Effekt von 28 Prozent eingetreten.

Kompensation der Energieeinsparung vermeiden

Die durch Konsumenten herbeigeführten Bumerang-Effekte belaufen sich in der Regel auf 10 bis 30 Prozent. Derzeit werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, um einer solchen Kompensation entgegenzuwirken. Bereits umgesetzte Maßnahmen sind die Begrenzung des CO2-Ausstoßes für Unternehmen, zum Beispiel durch den EU-Emissionshandel und die bestehende Ökosteuer für Verbraucher. Außerdem wird über die Einführung einer CO2-Steuer nachgedacht. Um das Bewusstsein der Verbraucher zu fördern, könnte eine entsprechende Aufklärung Abhilfe schaffen oder die Höhe des eigenen Verbrauchs über Smart Meter sichtbar gemacht werden.

Neue n-tv Studie: 123energie ist günstigster überregionaler Gasanbieter 2013

16 Mai

Bäumchen wechsel Dich: hinsichtlich der unterschiedlichen Gastarife auf dem Markt eine gute Sache | Bild: photocase/FrancieT

Bäumchen wechsel Dich: hinsichtlich der unterschiedlichen Gastarife auf dem Markt eine gute Sache | Bild: photocase/FrancieT

Wenn die Winter lang sind, drückt das nicht nur die Stimmung, sondern erhöht auch noch die Heizkosten. In der Heizperiode 2012/2013 verbrauchten deutsche Haushalte beispielsweise durchschnittlich circa 11 Prozent mehr Gas als im Winter des Vorjahres. Was also tun? Zum einen können verschiedene Energiespartipps helfen, den Verbrauch zu senken. Zum anderen kann der Wechsel zu einem anderen Energieanbieter kleine Wunder bewirken, denn das Angebotsportfolio der Gasanbieter unterscheidet sich um mehrere hundert Euro.

Ausgezeichnet: 123energie ist günstigster Gasanbieter 2013 | Bild: DISQ

Ausgezeichnet: 123energie ist günstigster Gasanbieter 2013 | Bild: DISQ

Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das vom Fernsehsender n-tv im April 2013 beauftragt wurde, insgesamt 36 regionale und überregionale Gas- und Ökogasanbieter in den Städten Hamburg, München, Frankfurt, Berlin und Köln zu testen. Eine der großen Fragen dabei war: Welche Energieversorger haben die günstigsten Gastarife? 123energie landete mit seinen Gasprodukten 123gas, 123gas Profi, 123gas fix und 123gas fix Profi für Privat- und Gewerbekunden in der Kategorie „Preis“ auf dem ersten Platz. Die Ökogasprodukte 123ökogas und 123ökogas Profi erreichten im bundesweiten Vergleich Platz 2.

Eine wichtige Erkenntnis der Studie: Gaskunden sparen immer, wenn sie von ihrem Grundversorger zum jeweils günstigsten Anbieter wechseln, unabhängig von Wohnort und Verbrauch. Ein Single-Haushalt in Berlin, der 7.000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, kann bei einem Wechsel vom örtlichen Gasversorger zu beispielsweise 123energie die Gaskosten um 30 Prozent reduzieren. In den anderen untersuchten deutschen Städten waren die Einsparungen ähnlich hoch, zwischen 21 und 30 Prozent. Durchaus lukrativ also, Preise zu vergleichen.

Wer mehr über die 123energie Gastarife erfahren will, der kann sich mithilfe des übersichtlichen Tarifrechners alle aktuell verfügbaren Gasprodukte und -tarife ausrechnen lassen. Außerdem wird die individuelle Ersparnis gegenüber dem regionalen Grundversorger angezeigt. Einfach Postleitzahl und den jährlichen Gasverbrauch eingeben und los geht’s.

Soccket: Beim Fussball spielen(d) Energie erzeugen

10 Mai

15 Minuten kicken, 3 Stunden Strom nutzen. Was hierzulande nach einer netten Spielerei klingt, kann in Entwicklungsländern einen entscheidenden Beitrag im Alltag leisten: ein Fußball namens „Soccket“. Er hat die Erscheinung eines gewöhnlichen weißen Lederfußballs, ist lediglich etwas schwerer. Im Innern des Balls befindet sich ein ausgeklügeltes Energiespeichersystem.

15 Minuten kicken für 3 Stunden Strom: der Soccket | Bild: www.soccket.com

15 Minuten kicken für 3 Stunden Strom: der Soccket | Bild: www.soccket.com

Egal, ob beim Trippeln, Schießen, Kopfball oder beim Einwurf – jedes Mal, wenn der Fußball in Bewegung ist, wandelt er die kinetische Energie in elektrische Energie um. Der kleine Speicher lädt sich mit dieser Energie auf, die nach dem Spiel wiederum in eine LED-Leselampe fließen kann. Die Lampe wird einfach per USB-Stick angesteckt. Mit dem richtigen Anschluss kann auch jedes andere elektronische Gerät, sei es ein Ventilator, eine kleine Kochplatte oder ein Handyaufladegerät, andocken.

In manchen Ländern Luxus: Lesen nach Sonnenuntergang | Bild: www.soccket.com

In manchen Ländern Luxus: Lesen nach Sonnenuntergang | Bild: www.soccket.com

Die geniale Idee stammt von zwei ehemaligen Studentinnen aus Harvard, die nach Konzepten suchten, kosten- und abgasfreie Energie zu erzeugen. Gerade in Gebieten ganz ohne Stromversorgung oder mit nur wenig  Möglichkeiten, Strom in irgendeiner Form zu nutzen, zum Beispiel in Afrika oder Südamerika kann der Soccket den Alltag zumindest ein wenig erleichtern.

Weitere energieerzeugende Sportgeräte – Football, Skateboard und Springseil – sind übrigens in Planung.

Auf Schatzsuche nach Öl und Gas: Was bringt die Zukunft fossiler Energieträger?

2 Mai

Die Jagd nach Ressourcen: Fossile Energien auf dem Rückgang | Bild: Photocase / froodmat

Die Jagd nach Ressourcen: Fossile Energien auf dem Rückgang | Bild: Photocase / froodmat

Eine neue Studie der „Energy Watch Group“, einem internationalen Netzwerk aus Wissenschaftlern und Parlamentariern, hat ergeben, dass die fossilen Energien viel früher aufgebraucht sind als erwartet. Das Maximum der Erdölförderung ist schon erreicht und die angesammelten Vorräte werden bis 2030 deutlich zurückgehen. Aus diesem Grund wird der Ausbau von erneuerbaren Energien immer wichtiger. Dieser schreitet zwar stetig voran – ein Verzicht auf konventionelle Energieträger ist aber noch nicht möglich, da nicht genügend Energie aus Sonne, Wind und Wasser stammt, um den gesamten Verbrauch zu decken. Dafür fehlt es derzeit noch an Speichermöglichkeiten.

Aktuelle Methoden zur Gas- und Ölförderung: Öl aus Teersanden

Die Branche rund um die Erdöl- und Erdgasunternehmen hat sich in den letzten Jahren Alternativen einfallen lassen, um weitere Vorräte der endlichen Ressourcen zutage zu bringen. Eine davon ist die Förderung von Öl aus Teersand, auch Ölsand genannt. Diese Art der Ölgewinnung findet hauptsächlich in Kanada statt. Hierbei werden im Tagebau Sand und Boden abgetragen. Im zweiten Schritt wird aus dem Sand Bitumen, ein Gemisch aus Kohlenstoffen, Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff, gewonnen und für den Transport via Pipelines verflüssigt. So kann Bitumen später zu Rohöl verarbeitet werden.

Mit Fracking zu mehr Gas

Bei der alternativen Gewinnung von Erdgas setzt man große Stücke auf Fracking – eine sehr umstrittene Methode, die vor allem in den USA Anwendung findet. Dabei nehmen Maschinen Bohrungen an den Gesteinsschichten vor: Eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien wird dann unter hohem Druck in Bohrlöcher gepumpt und löst das Gas aus den Gesteinsporen, um es anschließend abzusaugen. In Deutschland kommt Fracking derzeit nicht zum Einsatz. Es fehlt im Vergleich zu den USA an Bohrfläche.

Kleine Bohrung, große Auswirkung – Fracking ist stark umstritten. | Bild: Flickr / lockthegate

Kleine Bohrung, große Auswirkung – Fracking ist stark umstritten. | Bild: Flickr / lockthegate

Riskante Aufholjagd: Folgen von Fracking und dem Abbau von Ölsand

Die Versuche, neue Gas- und Ölvorräte zu erschließen, sind laut der Studie der „Energy Watch Group“ nur von kurzem Erfolg gekrönt und deuten eher darauf hin, wie schwierig der richtige Umgang mit den fossilen Energien ist. Schwer wiegen auch die Nachteile dieser Fördermethoden: Für die Erdölgewinnung durch Ölsand werden mehrere hundert Quadratkilometer Wald gerodet und Fracking stellt durch die Verwendung von Chemikalien eine direkte Gefahr der Grundwasserverschmutzung dar. Auch die Energiepreise sinken durch die umstrittenen Methoden nicht. Im Gegenteil: Seit dem Jahr 2000 stiegen die Kosten von 20 Dollar auf über 100 Dollar pro Barrel.

Um die Umwelt also nicht zu stark zu belasten, ist ein bewusster Umgang mit Öl und Gas gefragt. Gibt es in Zukunft dann Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien, mit denen eine kontinuierliche Versorgung sichergestellt ist, so können auf konservative Energieträger auf lange Sicht weitgehend verzichtet werden.

Verbesserter Service bei 123energie: Neue Kunden-Hotline zum Ortstarif und Voice-Service zur Zählerstandübermittlung

24 Apr

Bitte durchklingeln: auf der neuen 123energie Service-Hotline 0621-57057-3123 | Bild: Photocase/markusspiske

Bitte durchklingeln: auf der neuen 123energie Service-Hotline 0621-57057-3123 | Bild: Photocase/markusspiske

123energie nimmt alle Kundenfragen ernst und ist immer bemüht, den Kundenservice zu verbessern, sei es mit der Website, dem 123energie Blog, unserer Facebook-Seite, der Formspring-Frage-Plattform oder über das gute alte Telefon.

Und da gibt es tolle Neuigkeiten: Ab sofort können alle, Kunden wie Interessierte, per Ortstarif mit uns telefonieren! Egal, ob es um allgemeine Fragen zu unserer Marke oder unseren Produkten Strom und Gas, zum eigenen Vertrag oder Anregungen und Verbesserungsvorschläge geht.

Wir sind jetzt erreichbar unter der örtlichen Telefonnummer:

0621-57057-3123

Die bisherige kostenpflichtige Service-Hotline haben wir abgeschafft. Der Callback-Service nach Büroschluss bleibt selbstverständlich nach wie vor bestehen.

Seit dem 1. April können uns über die gleiche Telefonnummer auch Zählerstände und Wünsche zur Anpassung der Abschlagszahlung mitgeteilt werden – ganz bequem und ohne Wartezeiten. Der neue 123energie-Voiceservice steht 24/7 zur Verfügung, also rund um die Uhr und zwar täglich!

Zur Identifizierung am Telefon muss die Geschäftspartner- und die Vertragskontonummer bereit gehalten werden. Auf Taste 1 können die neuen Wunsch-Abschlagsbeträge eingegeben werden. Auf Taste 2 die abgelesenen Zählerstände und auf Taste 3 berät ein Kundenberater bei allen individuellen Fragen. Einfach in der Leitung bleiben, das Service-Team steht dann automatisch bereit.