E-Zigarette – Streit um die Sucht nach Elektronik
15 Feb
Die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Die Grünen) warnt vor der E-Zigarette, der elektrischen Zigarette. Sie gilt als Alternative zum klassischen Modell mit verbrennendem Tabak. Die E-Zigarette enthält stattdessen eine nikotinhaltige Flüssigkeit, das sogenannte Liquid. Dieses verdampft beim Rauchen. Der Dampf wird inhaliert. Das Liquid sei laut Steffens als Arzneimittel einzustufen – und ist deshalb vielleicht bald nur noch in Apotheken erhältlich. Darüber ist heftiger Rauch aufgezogen: Mitglieder der Piratenpartei fordern Freiheit für den elektrischen Glimmstengelersatz. Laut Kai Schmalenbach und Achim Müller von der Piratenpartei NRW hat sie einen entscheidenden Vorteil: Sie ist angeblich etwas weniger gesundheitsschädlich. Passivraucher hätten beispielsweise keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die E-Zigarette zu befürchten. Eine nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung – wie sie Arzneimittel nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs haben müssen – hat die E-Zigarette aber sicher nicht.
Weniger Rauchen, mehr Energie sparen
Von Joseph Kuhn ist dazu zu lesen: „Harmlos sind sie jedenfalls nicht, schließlich ist Nikotin ein potentes Gift und auch die Umgebung kommt wohl nicht ganz ungeschoren davon, weil das, was eingeatmet wird, auch wieder rauskommt.“ Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher schon 2008 zu einem vorsichtigen Umgang mit E-Zigaretten geraten.
Am gesündesten ist wohl immer noch das Nichtrauchen. Und wer das E-Rauchen aufgibt, der tut nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes. Energie ließe sich offenbar auch damit sparen. Vielleicht sollten wir aus aktuellem Anlass sogar einen neuen Punkt in unsere Energiespartipps aufnehmen: Stoppt das E-Rauchen und kaut mehr Kaugummi!













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